51 Prozent weibliche Direktoren im Pflichtschulbereich

Frauen im Volksschulbereich auf dem Vormarsch

Bregenz (VLK) - Von 35 neu bestellten Leitern im
Pflichtschulbereich sind 51 Prozent Frauen. Von den neuen Volksschuldirektoren sind sogar 71 Prozent weiblich. "Damit
konnte die Zahl der Frauen in Führungspositionen im
Schulbereich deutlich erhöht werden", ist Landesrätin Eva
Maria Waibel für heuer mit der Bestellung zufrieden. ****

17 Frauen (71 Prozent) und sieben Männer (29 Prozent) übernehmen im Herbst die Leitung einer Volksschule. Im Bezirk Bludenz gehen alle vier zu besetzenden Direktorenposten an
Frauen, im Bezirk Bregenz übernehmen vier Männer und vier
Frauen eine Leiterstelle, im Bezirk Dornbirn ein Mann und
fünf Frauen und im Bezirk Feldkirch zwei Männer und vier
Frauen.

An den Vorarlberger Hauptschulen nehmen im September elf
neue Hauptschuldirektoren ihren Dienst auf. Davon sind zehn
Männer und eine Frau. "Für die Leitung einer Hauptschule
haben sich nur wenig Frauen beworben", erklärt Landesrätin
Waibel, "und ich wünsche mir, dass sich das in den nächsten
Jahren ändert und sich mehr Frauen in allen Schulbereichen um Führungspositionen bewerben." Die neue HS-Direktorin beginnt
ihren Dienst im Bezirk Feldkirch.

Insgesamt waren heuer 49 Direktorenposten an
Pflichtschulen ausgeschrieben. Die Zahl der Neo-Direktoren
hat sich im letzten Moment noch verändert, weil acht Volksschuldirektoren und ein Hauptschuldirektor ihre Pensionserklärung widerrufen haben. Ferner hat sich für die Leitung von vier Volksschulen und einer Polytechnischen
Schule niemand beworben.

Drei Volksschuldirektoren übernehmen die Leitung einer
anderen Volksschule, sodass die Leitung ihrer bisherigen
Schule im Herbst ausgeschrieben werden muss.

Die Bestellung der Neuleiterinnen und -leiter erfolgt
zunächst für vier Jahre. Bei Bewährung und erfolgreicher Teilnahme am Schulmanagementkurs entfällt die zeitliche
Begrenzung kraft Gesetzes.
(so/gw,nvl)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (05574) 511-20137Landespressestelle Vorarlberg

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVL/NVL