2. Sitzung der ÖH im Bundesvertretung im Sommersemester 2000

Wien (OTS) Gestern, am 19.06. 2000, fand die zweite ordentliche Sitzung der ÖH Bundesvertretung im Sommersemester 2000 statt. "Es war unser Ziel eine straffere, effizienter ÖH zu schaffen", zeigt sich ÖH Vorsitzender Martin Faißt erfreut, dass eine neue Satzung für die ÖH Bundesvertretung beschlossen wurde. Statt den bisherigen 14 Referaten werden ab Herbst 2000 nur noch acht eingerichtet.

Ein weiterer Schwerpunkt der Sitzung lag bei der Diskussion, um die erweiterte Autonomie der Universitäten. Die ÖH sieht in den Bemühungen um eine verstärkte Autonomie eine Chance für eine erhöhte Wettbewerbsfähigkeit der Unis und für eine bessere Ausbildung der Studierenden. Dies wird aber daran gebunden, dass sowohl die studentische Mitbestimmung als auch der gebührenfreie Hochschulgang weiterhin garantiert bleibt.
Kritisiert wurden die starken Budgetkürzungen der Universitäten, die ÖH verurteilt die Kürzung der Ermessensausgaben. Die ÖH fordert die Bundesregierung auf, im Budget 2001, den Unis genügend Spielraum zu lassen, um den im Regierungsübereinkommen festgelegten Ziele, wie zum Beispiel die Erhöhung der Forschungsquote, nachkommen zu können. Eine Mehrheit der Mandatarinnen und Mandatare sprach sich auch dafür aus, weitere Schritte in Richtung - Eingliederung der Fachhochschulen in die ÖH - zu unternehmen und dem Gesetzgeber die Vorteile einer gemeinsamen Interessensvertretung der Studierenden darzulegen.

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