Muzik: Verkehrspolitik: Aufholjagd nach jahrelangen Versäumnissen von Landesverkehrsreferent Erwin Pröll

Staus kosten der Wirtschaft österreichweit rund 250 Milliarden Schilling jährlich

St. Pölten, (SPI) - "Nach den jahrelangen Versäumnissen des NÖ Landesverkehrsreferenten LH Erwin Pröll muss in Niederösterreich endlich eine Aufholjagd in Sachen Infrastrukturausbau und Standortqualität einsetzen. Nicht erst seit dem Fall des Eisernen Vorhangs, sondern bereits seit Jahrzenten dämmert die Verkehrspolitik in NÖ in einem Dornröschenschlaf dahin. Kein ÖVP-Verantwortlicher, auch nicht Landesverkehrsreferent Pröll, hat es geschafft, wichtige Ausbauvorhaben in der Infrastruktur, sowohl bei der Bahn, als auch bei der Straße, voranzutreiben. Nun werden Niederösterreich auch noch von Bundesseite 220 Millionen Schilling der jährlichen Mitteln für den Straßenausbau gestrichen. Erwin Pröll kann sich offenbar bei FP-Verkehrsminister Schmid nicht durchsetzen", so der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Hans Muzik, im Rahmen der heutigen Budgetdebatte.****

Die Streichungen von Bundesseite sind gleichbedeutend mit der weiteren Verzögerung wichtiger Ausbauvorhaben wie die Nordautobahn, die Wiener Nordostumfahrung, die B 301 oder die notwendigen neuen Donaubrücken bei Traismauer und Korneuburg. Der Ausbau der Westautobahn sowie der Südautobahn geht äußerst schleppend voran, im Gegensatz zu anderen Bundesländern, beispielsweise Oberösterreich, erhält Niederösterreich keinen durchgehenden dreispurigen Ausbau der Westautobahn je Richtungsfahrbahn. Der ebenso notwendige vierspurige Ausbau der A 2 zumindest zwischen Wien und Baden liegt ebenso auf Eis, Tausende Pendler stehen beinahe tagtäglich im Stau und der Wirtschaft kosten die Staus österreichweit jährlich rund 250 Milliarden Schilling.

"In Niederösterreich wird seit Jahren herumlamentiert, nun werden wir von Seiten des Bundes auch noch kaputtgespart. Was wir brauchen ist mehr Durchsetzungsfähigkeit und -willen seitens des Landesverkehrsreferenten gegenüber dem Bund und endlich verbindliche Zusagen über Baubeginn und Finanzierung unserer Infrastrukturvorhaben. Schiene und Strasse müssen ausgebaut werden. Nur so ist Niederösterreichs Standortqualität den Herausforderungen der Zukunft gewachsen", so Muzik abschließend.
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