Pumberger: "Hauptverband kann Arzneimittelversorgung nicht mehr sicherstellen!"

Sallmutters Wehklagen klingen wie Kapitulation und dem Wunsch nach einer Beteiligung privater Versicherungen

Wien, 2000-06-20 (fpd) - "Durch die Aussage des Hauptverbandes, daß die Arzneimittelkosten nicht in den Griff zu kriegen seien und daher in Zukunft nicht mehr in vollem Ausmaß für pflichtversicherte Patienten zur Verfügung stünden, kapituliert Sallmutter als dessen Präsident. Für ihn, Pumberger, klingt Sallmutters Jammern wie eine Aufforderung an die Regierung, den Herrn Präsidenten durch eine Beteiligung privater Krankenversicherungen die Last von den Schultern zu nehmen", meinte heute der freiheitliche Gesundheitssprecher.****

"Bei jeder möglichen Gelegenheit verlautbart Sallmutter der Hauptverband sei ein Selbstverwaltungskörper. Bei jedem Problem allerdings beginnt dieser laut zu jammern und verlangt von der Regierung die Lösung", kritisierte Pumberger.

"Es kann nicht sein, daß die Regierung allein die Arbeit des Hauptverbandes machen muß! Sallmutter ist daher aufgefordert, die Regierungsmaßnahmen wahrzunehmen und umzusetzen. Vor allem muß er aber seine Verantwortung wahrnehmen, selbst aktiv werden und Einsparungspotentiale erkennen. Immer nur zu jammern ist kein Verantwortungsbewußtsein, daß eines Selbstverwaltungskörpers würdig ist", kritisierte Pumberger.

"Wenn der Hauptverband nicht Willens ist, den Sparkurs mitzutragen, muß man ernstlich daran denken, private Mitbewerber einzubinden. Ich bin davon überzeugt, daß es am privaten Markt genügend Anbieter gibt, die nur darauf warten, mit den enormen Mitteln der Beitragszahler ein wirtschaftliches aber qualitativ gleichbleibendes Versicherungssystem aufzubauen", schloß Pumberger. (Schluß)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40 110 / 5620

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC