Schaumayer kontra Fagan: Zwangsarbeiterentschädigung nur, wenn die schon eingebrachten Sammelklagen fallen"

Vorausmeldung zu NEWS Nr. 25, 21. Juni 2000

Wien (OTS) - Die Unterzeichnung eines Abkommens zur NS-Zwangsarbeiter-Entschädigung knüpft die österreichische Regierungsbeauftragte Maria Schaumayer nun an eine harte Bedingung. In einem Interview mit der morgen erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS erklärt Schaumayer, Österreich werde ein Abkommen nur dann abschließen, wenn schon eingebrachte Sammelklagen wie die des US Anwalts Ed Fagan fallen gelassen werden. Dies sei eine "absolute Bedingung" für die Unterzeichnung. "Rechtsfrieden von österreichischer Seite wird es nur gegen Zurücknahme, Abweisung oder Niederschlagung der Sammelklagen geben. Das muß vorher festgeschrieben werden, bevor ein Dokument unterzeichnet wird. Auch unser Versöhnungs-Fondsgesetz wird erst in Kraft treten, wenn Rechtsfrieden gesichert ist", so Schaumayer.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Sekretariat NEWS-Chefredaktion
Tel. (01) 213 12 DW 103

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS