Integratives Wohnbauvorhaben im 15. Bezirk eröffnet

Integrationsfonds, Heimbau und Kolping unterstützen Spekulationsopfer

Wien (OTS) Dienstag eröffneten der Obmann der Heimbau KR Reiser, Bezirksvorsteher Rolf Huber und der Geschäftsführer des Wiener Integrationsfonds Hannes Seitner das integrative Wohnbauprojekt Toßgasse 3, im 15 .Bezirk. Das Projekt umfasst insgesamt 32 Wohnungen.

Das besondere daran: Im Rahmen des integrativen Wohnprojektes werden auch Dauerwohnungen obdachlos gewordenen Spekulationsopfern zur Verfügung gestellt, und zwar zu je 50% In- und AusländerInnen. Eigentümer des Objektes ist die Wohnbaugenossenschaft Heimbau, die das dreistöckige Althaus Mitte der 90er Jahre zu diesem Zweck angekauft hatte. Der Wiener Integrationsfonds, ebenso wie das Kolping werk war von Beginn an initiativ an diesem integrativen Wohnbauvorhaben beteiligt. Der Integrationsfonds hat dabei das Recht, die künftigen MieterInnen namhaft zu machen.****

So konnte über das Projekt Wohnungsdrehscheibe der Volkshilfe Wien, das vom Wiener Integrationsfonds unterstützt wird, bereits sieben Familien, drei türkischen und vier aus dem ehemaligen Jugoslawien, geholfen werden. Vier Dreizimmerwohnungen stehen
dafür in der Toßgasse 3 zur Verfügung, zwei Zweizimmerwohnungen und eine Einzimmerwohnung in der Grenzgasse.

Seitner: Integrative Wohnbauvorhaben dieser Art müssen zur Normalität werden

Fondschef Hannes Seitner forderte anlässlich der Eröffnung der Toßgasse heute Dienstag, dass Integration durch eigenmittelfreie Wohnungsangebote im geförderten Neubau zur Normalität werden und sich nicht auf Einzelprojekte beschränke sollte. Es sei dringend erforderlich, so Seitner , mehr leistbare Wohnungen dieser Kategorie zu schaffen. Nach Ansicht Seitners ist außerdem der Zugang zur Wohnbeihilfe ein notwendiges und
geeignetes Mittel, auch den MieterInnen im Haus Toßgasse , unabhängig von der Staatsbürgerschaft, ihre Wohnung selbst in schwierigen Zeiten langfristig sichern zu helfen. Generell müsse aber, betonte der Geschäftsführer abschließend, den MigrantInnen der Zugang zu allen derzeit nicht offenen Bereichen, wie auch dem Gemeindebau ermöglicht werden. (Schluss) gph

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