ARBÖ: 29-stündige Brennerblockade, Urlaubsende in Bayern und verlängertes Wochenende sorgen für Staus auf Transitstrecken

Donauinselfest zieht Millionen Besucher in Wien in seinen Bann

Wien (ARBÖ) - Ein ganz und gar nicht ruhiges Wochenende steht auf den österreichischen Transitrouten bevor, befürchtet der ARBÖ. Vor allem durch die zweitägige Blockade der Brennerautobahn und das Ende der Pfingstferien in Bayern werden ebenso wie das verlängerte Wochenende für Turbulenzen sorgen.

Zwischen Freitag, 23.06.2000, 10 Uhr und Samstag, 24.06.2000, 15 Uhr wird die A13, Brennerautobahn, zwischen den Ausfahrten Innsbruck/Süd und Matrei in beiden Richtungen für den gesamten Verkehr gesperrt. Grund für die Sperre ist eine Bürgerversammlung des Transitforums Austria-Tirol. Die Veranstaltung wird im Bereich zwischen der Mautstelle Schönberg und der Lärmschutzgalerie Matrei abgehalten. Der Verkehr wird von der Gendarmerie für die Dauer der Veranstaltung bei Innsbruck/Süd bzw. Martei von der Autobahn auf die B182, Brenner Bundesstraße umgeleitet. Vor allem durch die Rückreise tausender bayrischer Autofahrer, für die an diesem Wochenende die Pfingstferien enden, werden sich Freitag und Samstag auf dieser Ausweichroute kilometerlange Staus und lange Verzögerungen nicht vermeiden lassen.

Die Experten des ARBÖ-Informationdienstes haben für alle Autofahrer, die dem Stauchaos entgehen, einige Ausweichrouten erstellt. Als erste Alternative gilt die Strecke über Kufstein, den Paß Thurn und die B108, Felbertauern Bundesstraße. Eine weitere vor allem landschaftliche reizvolle Alternative bietet die Strecke über Lofer, Zell/See und die Großglockner-Hochalpenstraße. Auch für alle, die einen Teil der Urlaubsreise unter das Motto "Bahn fahren, Nerven sparen" stellen wollen, bietet sich die ÖBB-Tauernschleuse Böckstein-Mallnitz als Alternative. Die Züge werden laut letzten Meldungen am Samstag und Sonntag in der Zeit von 6:05 bis 22:45 Uhr verstärkt geführt. In dieser Zeit verkehren die Züge halbstündlich je Richtung. Als letzte großräumige Alternative bietet sich die Route Salzburg über die A10, Tauernautobahn nach Villach und weiter über die A2, Südautobahn nach Tarvisio an.

"Obwohl die beiden Gegenverkehrsbereiche vor dem Zetzenberg- und Helbersbergtunnel auf Grund der Brennerblockade bereits Mittwoch geräumt werden sollen, erwarten wir trotzdem speziell am Samstag auf dieser Route erhebliche Verzögerungen und kilometerlange Staus. Denn die Gegenverkehrsbereiche vor dem Reittunnel bei Bischofshofen und dem Tauerntunnel-Südportal bleiben bis zu deren geplanten Ende am 30.Juni bestehen", so Thomas Haider vom ARBÖ-Informationsdienst. Aktuelle Informationen über die Situation auf den Ausweichstrecken für die Brennerblockade können Autofahrer telefonisch rund um die Uhr unter der Wiener Telefonnummer 891-21-211 abfragen. Auch online kann das Verkehrsgeschehen unter der Internetadresse http://www.arboe.at abgefragt werden.

Noch ein Grund für wird das Stauchaos wird das verlängerte Wochenende sein. Viele, die den Fenstertag am Freitag als Urlaubstag nehmen, werden bereits am Mittwochnachmittag die Fahrt in 4 freie Tage antreten. Im Mittelpunkt des Verkehrsgeschehen werden wieder einmal die Ausfallsstraßen aus den Großstädten sein. Auf der Wiener Südosttangte werden sich die Autofahrer am Nachmittag und den frühen Abenstunden des Mittwochs in kilometerlangen Staus in Geduld üben müssen. Aber auch auf den anderen Stadtausfahrten, wie z. B der Altmannsdorfer Straße oder Triester Straße werden Staus nicht ausbleiben.

Alle, die über das verlängerte Wochenende nicht fortfahren, werden von den sommerlichen Temperaturen zu den Badeseen gelockt. Quer durch das ganze Bundesgebiet weisen die Seen - egal ob Neue Donau, Mondsee oder Badesee Rechnitz - Temperaturen von mindestens 20 Grad auf. Aktuelle Werte hierzu können im ORF-Text auf der Seite 614, oder im Internet auf der ARBÖ-Homepage abgerufen werden.

Donauinselfest lockt Millionen=

Das 17. Donauinselfest wird am kommenden Wochenende wieder unzählige Wiener auf die Flussinsel locken. Vom 22.06 bis 25.06 werden den Besuchern zahlreiche Attraktionen geboten. Von Informationsständen bis zu einer Segelregatta steht alles auf dem Programm. Für Feststimmung bis spät in die Nacht ist gesorgt. Musikalische Unterhaltung der verschiedensten Stilrichtungen ist garantiert. Insgesamt werden an den 4 Veranstaltungstagen über 2,5 Millionen Besucher erwartet. Vor allem Parkplätze werden am kommenden Wochenende rund um die Donauinsel Mangelware sein. Auch auf den Zufahrtsstrecken zur Donauinsel werden Staus und längere Verzögerungen an der Tagesordnung sein. Daher rät der ARBÖ allen, die sich das Spektakel nicht entgehen lassen wollen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.

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