Riedl: Einigung mit Ärztekammer über Aufgabenverteilung bei Gemeindeärzten erreicht

Lange und ausdauernde Verhandlungen machen sich bezahlt

St. Pölten (NÖI) Gestern Nacht wurde eine Einigung zwischen den Gemeindevertreterverbänden von VP und SP und der Ärztekammer über die Aufgabenverteilung von Gemeindeärzten erreicht. Es ist dies das Ende einer jahrelangen Diskussion zwischen den Gemeinden und der Ärztekammer, freut sich LAbg. Alfred Riedl.****

In einer gemeinsamen Vereinbarung erklären alle genannten, dass die Stellung und Bedeutung des Gemeindearztes für die Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens und die ärztliche Versorgung der Bevölkerung von besonderer Bedeutung ist. In einer Novelle zum Gemeindeärztegesetz soll aber eine grundlegende Neustrukturierung des Berufsstandes "Gemeindearzt" erfolgen. So werden künftige Gemeindeärzte ihre Leistungen nach zeitgemäßen Organisationsformen erbringen, so Riedl.

Für die bestehenden Gemeindeärzte wird ein konkreter Aufgabenbereich formuliert, der unter anderem die Tätigkeit von Sachverständigen, die Untersuchungen in Schulen und Kindergärten sowie die Ausstellung ärztlicher Zeugnisse und die Tauglichkeitsuntersuchung für Feuerwehrmitglieder enthält. Darüber hinaus können weitere Aufgaben mit der Gemeinde vereinbart werden. "Damit ist es uns gelungen, unsere Forderungen durchzusetzen und den Gemeindeärzten sinnvolle Aufgaben zu übertragen - im Sinne der Gesundheitsversorgung unserer Bevölkerung, im Sinne der Gemeinden und im Sinne der Ärzte selbst", betonte Riedl.

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