Feurer: Kürzung der Wohnbauförderungsmittel kommt für Niederösterreich nicht in Frage

Niederösterreich hat steigenden Wohnbaubedarf, Nachholbedarf bei Althaussanierung und Revitalisierung der Ortskerne

St. Pölten, (SPI) - "Durch die Niederösterreichische Wohnbauförderung kann den Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern mit kleinem oder mittlerem Einkommen leistbare Wohnungen zur Verfügung gestellt werden. Die Förderungsrichtlinien sind in unserem Land so konzipiert, dass eine hohe soziale Treffsicherheit erreicht wird. Darüber hinaus stellt die Wohnbauförderung auch ein wesentliches wirtschaftspolitisches Instrumentarium dar. Kommt es nun zu einer Kürzung der Wohnbaumittel, wie es der Bundesminister für Finanzen anläßlich der laufenden Finanzausgleichsverhandlungen zur Diskussion gestellt hat, hätte das nicht nur auf den Wohnbau selbst, sondern gleichermaßen auf die Wirtschaft gravierende Auswirkungen und viele Arbeitsplätze könnten verloren gehen. Eine Kürzung der Wohnbaumittel kommt daher für Niederösterreich nicht in Frage", betont der Wohnbausprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Werner Feurer, im Rahmen der Budgetsitzung des NÖ Landtages.****

In Niederösterreich kann weder von einem Überangebot, noch von einem sinkenden Bedarf des Wohnbaus oder der Althaussanierung gesprochen werden. Im abgelaufenen Jahr ergab sich verglichen mit 1998 am Neubausektor eine Steigerung von etwa 6 % und bei der Sanierung konnte man sogar eine Bedarfssteigerung von rund 15 % registrieren. Auch das laufende Jahr bestätigt diesen Trend. Bei der Althaussanierung und der Revitalisierung besteht ein echter Nachholbedarf. Beim Neubau hingegen würde eine Kürzung zu einem eklatanten Mangel an leistbaren Wohnungen führen und in weiterer Konsequenz käme es zu einer deutlichen Erhöhung der Mieten nach dem einfachen Wirtschaftsprinzip von Angebot und Nachfrage. Weiters hat Wohnbaulandesrat Fritz Knotzer eine Initiative für günstiges Wohnen für Jugendliche und Jungfamilien gestartet. Auch dafür finden die Wohnbauförderungsmittel des Bundes Verwendung. "Deshalb werden die NÖ Sozialdemokraten im Rahmen der Beratungen zum Landesbudget 2001 einen Antrag einbringen, der die ungekürzte Bereitstellung der wichtigen Wohnbauförderungsmittel für Niederösterreich zum Ziel hat", so der Wohnbausprecher der SPNÖ, LAbg. Feurer.
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