Bodensee: Zukunftsimpulse durch IBK-Strategiekonferenz BILD

Sausgruber: Verstärkung der Zusammenarbeit vor allem in Bildungsfragen

Viktorsberg (VLK) - Vor allem in Fragen der Bildung will
die IBK die Zusammenarbeit in der Regio Bodensee noch mehr vertiefen. Darauf einigte sich die IBK-Regierungschefs
anläßlich einer Strategietagung, zu der IBK-Vorsitzender Landeshauptmann Herbert Sausgruber seine Kollegen nach
Viktorsberg geladen hatte. ****

An der IBK-Strategiekonferenz unter Sausgrubers Vorsitz
nahmen teil: Ministerpräsident Erwin Teufel (Baden-
Württemberg), Ministerialdirektor Heinz Fischer-Heidlberger (Bayern), Landammann Walter Kägi (St. Gallen), Regierungsrat
Hans Altherr (Appenzell-Ausserrhoden), Regierungspräsident
Hermann Lei (Thurgau) Regierungsrat Ernst Neukomm
(Schaffhausen), Regierungsrätin Dorothée Fierz (Zürich) sowie Regierungschef Mario Frick (Liechtenstein).

Wichtiger Zukunftsimpuls "Bodenseehochschule"

"Die aktuelle Leistungsbilanz der IBK kann sich durchaus
sehen lassen", so Sausgruber: Als Beispiele verwies er auf
mehrere aktuelle Erfolge und Fortschritte in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Bodenseeraum:

Große Hoffnung setzen die IBK-Regierungschefs etwa in die konsequente Entwicklung des virtuellen Hochschulverbundes "Bodenseehochschule". Sausgruber: "Vor allem beim Symposium,
das Anfang Juni in Bregenz stattfand, wurden wichtige Zukunftsimpulse gesetzt. Nun geht es darum, den vereinbarten Drei-Stufenplan konsequent umzusetzen".

Schon jetzt kooperieren beim Studiengang "Mechanical
Engineering and International Sales Management" die
Fachhochschulen Dornbirn, Furtwangen, Ravensburg-Weingarten
und Konstanz und bieten damit ihren Studenten einen völlig
neuen Master-Aufbaustudiengang. Großen Zuspruch findet auch
der Studiengang "Information Engineering", den die "Wirtschaftsinformatik" der Universitäten Zürich und Konstanz eingerichtet haben.

Konkrete Fortschritte macht auch die IBK-Arbeitsgruppe "Telematik", die derzeit Markt- und Kundenbedürfnissen nach grenzüberschreitenden Telekommunikations-Dienstleistungen in
der Regio Bodensee aufarbeitet: Eine erste Präsentation der Ergebnisse steht kurz bevor.

Verkehr: Fortschritte durch Neigezugstechnik

Auch der Bahnausbau im Bodenseeraum macht Fortschritte.
Seit Ende Mai kommen erstmals Neigetechnikzüge auf der Bodenseegürtelbahn zwischen Singen und Lindau zum Einsatz.
Diese Züge verkehren im Zweistundentakt, halten in
Friedrichshafen, Überlingen und Radolfszell und verkürzen
hier die Reisezeit um eine halbe Stunde. In Lindau wird in
der Regel der Anschlusszug nach Bregenz erreicht. Die
Verhandlungen zwischen Bayern und der Deutschen Bahn zur Realisierung des Neigetechnikprojekts Allgäu kommen zügig
voran.

Nach Vorarlberg übernimmt Appenzell-Ausserrhoden den Vorsitz

Die nächste (21.) Konferenz der IBK-Regierungschefs findet
am 4. Dezember 2000 im Festspielhaus in Bregenz statt.
Vorarlberg wird dann ab Jahresbeginn 2001 den zweijährigen IBK-Vorsitz an den Schweizer Kanton Appenzell-Ausserrhoden (Regierungsrat Hans Altherr) übergeben.

Die Internationale Bodenseekonferenz (IBK) wurde 1972
gegründet. Darin arbeiten die deutschen Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern, die Schweizer Kantone Schaffhausen, Zürich, Thurgau, beide Appenzell und St. Gallen, das
Fürstentum Liechtenstein und das Land Vorarlberg zusammen. (pam/dig,nvl)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (05574) 511-20130Landespressestelle Vorarlberg

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVL/NVL