Brauner und Rieder: Ehrenkomitee "Wienerinnen gegen Brustkrebs"

Jede achte Frau in Österreich von Brustkrebs betroffen - ab Herbst umfassendes Vorsorgeprogramm in Wien

Wien, (OTS) Im Rahmen einer Pressekonferenz im Wiener Hotel Sacher wurde am Montag das Ehrenkomitee "flora - Wienerinnen gegen Brustkrebs" der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Präsidentin von "flora", Dr. Helga Häupl-Seitz, betonte in ihrer Rede die Überparteilichkeit von "flora" und nannte als Ziel "Brustkrebsvorsorge im Bewusstsein aller Wienerinnen zu
verankern". Die Wiener Frauengesundheitsbeauftragte, Univ.-Prof.
Dr. Beate Wimmer-Puchinger, unterlegte die Bedeutung der Vorsorge mit Zahlen: Allein in Wien erkranken rund 900 Frauen jährlich an Brustkrebs; eine neue Umfrage hat zudem ergeben, dass ein Drittel der befragten Frauen über zu wenig Aufklärung klagt. Wiens Frauenstadträtin, Mag. Renate Brauner bezeichnete "flora" als
"eine unendlich wichtige Initiative", da nur 50 Prozent der Frauen regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen machen. "flora soll informieren, die Frauen motivieren und Tabus brechen", erklärte Brauner ihr Engagement für die Brustkrebs-Vorsorge. "flora", so Gesundheitsstadtrat Dr. Sepp Rieder, sei gedacht als eine begleitende Initiative zu einer der größten europäischen Vorsorgekampagnen, die ab Herbst in Wien starten wird und in deren Rahmen 180.000 Wienerinnen zwischen 50 und 70 Jahren persönlich zu einer Mammographie eingeladen werden. Als weitere Vertreterinnen, des rund 50 Frauen umfassenden Ehrenkommitees, waren die Sacher-Chefin Dkfm. Elisabeth Gürtler und die geschäftsführende Präsidentin des Vereins "Europa Donna Österreich", Dr. Sylvia Eisenburger sowie Lotte Tobisch-Labotyn gekommen und erklärten ihr unverzügliches Engagement für flora. ****

"flora" soll einerseits Bewusstsein schaffen und andererseits durch Vertreterinnen der verschiedenen Branchen (Kultur, Politik, Wirtschaft, Medien) andere Frauen motivieren regelmäßig eine Brustuntersuchung durchzuführen. "flora" will aber auch helfen:
durch Charity-Veranstaltungen soll Geld direkt für Vereine und Organisationen gesammelt werden. Um die Bedeutung finanzieller Unterstützung für Brustkrebserkrankte zu verdeutlichen, schilderte Frauenstadträtin Brauner den realen Fall einer 39 jährigen Wienerin, die durch die Diagnose Brustkrebs in einen Teufelskreis von schwerer medizinischer Behandlung, Jobverlust und psychischen Problemen hineingeraten ist. "Dieser Frau konnte durch die Aktivitäten der Krebshilfe Wien geholfen werden, doch die Realität zeigt, das wir Frauen mit Brustkrebs nicht alleine lassen dürfen", so Brauner. Zur weiteren Bekräftigung der Notwendigkeit eines speziellen Engagements für Brustkrebsopfer verwies die Frauenstadträtin auf die Tatsache, dass jede achte Frau in Österreich von Brustkrebs betroffen ist und, dass Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in den westlichen Industrienationen ist.

Abschließend verwies die Präsidentin von "flora" Dr. Helga Häupl-Seitz auf den kommenden Mittwoch, den 21. Juni
stattfindenden ersten Charity-Event hin: Die Schülerinnen der Modeschule Hetzendorf haben spontan ihre Modelle aus der Sommerkollektion einer Versteigerung zu Gunsten von "flora" zur Verfügung gestellt. Die Modeschau mit anschließender Auktion findet am Mittwoch ab 21.00 Uhr im Schloß Hetzendorf statt. Die Vertreterinnen der Medien sind herzlich zu diesem Termin
eingeladen. (Schluss) kat

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