Baier (KPÖ): "58 Tote klagen an" "EU sollte sich als Ganzes unter "Sanktion" stellen"

Wien (OTS) - Als "eine unfaßbare Tragödie und gleichzeitig auch als ein unwiderlegbares Dokument der mörderischen Abhaltepolitik der EU gegenüber ImmigrantInnen" bezeichnete Mag. Walter Baier, Vorsitzender der KPÖ, den Tod von 58 illegalen Einreisenden vor Dover (GB). "Das ist das Resultat des Schengen-Regimes, mit dem sich der Klub der westeuropäischen Reichen vor der angeblich ungeheuren Gefährdung durch AsylantInnen und ImmigrantInnen schützt. Einmal mehr wird so deutlich, welche Heuchelei hinter den sogenannten "EU-Sanktionen" gegen die österreichische Regierung steckt, die nicht einmal diese stören, sondern politisch stärken.

Der Euro-Rassismus ist keine Kärntner oder österreichische Erfindung, sondern nistet in den Machtzentren Europas. Wenn schon "Sanktionen", dann sollte sich die EU selbst als Ganzes unter "Sanktion" stellen. Das verdeutlicht das Sterben an der Grenze zum Labour regierten Großbritannien.

Doch darüber wird auch der österreichische Bundeskanzler bei seinem Lamento über die läppischen Maßnahmen gegen seine Regierung auf dem EU-Gipfel in Feira kein Wort verlieren", schloß Baier

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