Risikogruppe Junge Fahrer Der Verkehrsunfall ist die häufigste Todesursache bei Jugendlichen - Es besteht Handlungsbedarf bei der Fahrausbildung - Aktion Road Expert unterstützt junge Fahrer

Wien (OTS) - Der tragische Unfall in Gänserndorf, bei dem fünf Jugendliche in den Tod gerast sind, belegt, daß bei der Sicherheit junger Fahrer Handlungsbedarf besteht. "In jeder Ausbildung legt der Auszubildende über mehrere Phasen hinweg Prüfungen ab und erhält ein Feedback. Nur beim Autofahren nicht. Den Führerschein macht man einmal, fährt dann ein Leben lang und wird mit seinen eigenen Erfahrungen und Fehlern allein gelassen," sagt KfV-Direktor Dr. Othmar Thann. Vor allem angesichts der Tatsache, daß der Verkehrsunfall die häufigste Todesursache bei Jugendlichen ist, müssen neue Wege zur Erhöhung der Verkehrssicherheit beschritten werden.

Aktion Road Expert: Ein Plus für junge Fahrer

Derzeit können sich junge Fahrer in Österreich freiwillig nach bestandener Führerscheinprüfung in Sachen sicheres Fahren weiterbilden und bei der Gemeinschaftsaktion Road Expert teilnehmen. Probeführerscheinbesitzer können richtiges Verhalten in Extremsituationen zum reduzierten Preis kennenlernen. Um nur ATS 500,-- (statt ATS 2.220,--) werden einen Tag lang brenzlige Fahrsituationen mit dem Pkw oder Motorrad in Theorie und Praxis trainiert. Die jungen Fahrer können mit Experten diskutieren und ausprobieren, wie Gefahren am besten vermieden werden können. Eine Umfrage des KfV unter den Teilnehmern bestätigt den Erfolg der Aktion: Das Training schneidet überdurchschnittlich gut ab.

Road Expert läuft österreichweit noch bis Ende August! Darum:
Schnell anmelden und vielleicht einen ÖAMTC-Reisegutschein gewinnen. Anmeldungen bei ÖAMTC 02253/81700-10, ARBÖ 01/79 575-33, Fahrschulen 01/50 105 3160 - oder besuchen Sie die Aktion im Internet:
www.roadexpert.at.

Die Unfallzahlen der Vorwoche:

Bei den tödlichen Verkehrsunfällen in der vergangenen Woche verloren 13 PKW-Insassen (davon 6 Lenker) und 5 Motorrad-Fahrer (davon 4 Lenker) ihr Leben. Als vermutliche Hauptunfallsursachen dieser tödlichen Verkehrsunfälle mußten nicht angepaßte Fahrgeschwindigkeit (5), Vorrangverletzung (1) und Überholen (1) festgestellt werden. Bei 1 Verkehrsunfall konnte die Ursache bisher nicht ermittelt werden. 3 der 8 Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang waren so genannte "Alleinunfälle". 1 tödlich verletzter Fahrzeuglenker war nicht angegurtet.

Vom 1. Jänner bis zum 18.Juni dieses Jahres gab es damit auf dem österreichischen Straßennetz vorläufig 429 Verkehrstote, (30-Tages-Fristabgrenzung bis Ende April berücksichtigt), im Vergleichszeitraum des Vorjahres verunglückten nach endgültigen Zahlen 457 Menschen tödlich.

+Bitte beachten Sie auch die Aussendung des BMI (OTS0040) unter http://www.bmi.gv.at/

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

KfV / Pressestelle
Mag. Petra Rathmanner
Tel.: 01/71770-225 DW
e-Mail: pr@kfv.or.at
Internet: http://www.kfv.or.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | KFV/OTS