Mitteilung der Bank Burgenland

Eisenstadt (OTS) - Die Bank Burgenland hat am Wochenende die vorläufigen Erhebungen über die Höhe des Schadens im mutmaßlichen Betrugsfall um die HOWE-Gruppe abgeschlossen. Dieser wurde unter Anwendung des Vorsichtsprinzips mit rund 2,35 Mrd. ÖS festgestellt. Das ist die Differenz des Gesamtobligos in Relation zu den vorhandenen Sicherheiten der HOWE-Gruppe.

Dieser beträchtliche Schaden ist daraus entstanden, daß seitens der HOWE-Gruppe eine unrichtige Finanz- und Ertragskraft der betroffenen Unternehmen mittels gefälschter Dokumente vorgetäuscht wurde. Die Untersuchungen haben weiters ergeben, daß Bilanzunterlagen und Bilanztestate gefälscht sowie Wirtschaftsprüfungen nur vorgespiegelt wurden. Des weiteren besteht der dringende Verdacht, daß auch Unterlagen über dingliche Sicherheiten gefälscht und unrichtige Gutachten über den Wert von Grundstücken übergeben wurden.

Der Vorstand hat das Land Burgenland als Haftungsträger der Bank sowie die Bankenaufsicht von der Schadenssumme informiert. Der Vorstand hat mit dem Land und den Großaktionären umgehend Gespräche über eine rasche Lösung des Problems aufgenommen.

Die Bank Burgenland weist darauf hin, daß die Einlagen der Bank durch die Landeshaftung abgesichert sind und die Liquidität der Bank gesichert ist.

Rückfragenhinweis: Bank Burgenland AG,
Vorstandsdirektor Mag. Gerold Stagl,
Tel: 02682/605-DW 325

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