Krammer: Tariferhöhungen erfordern Erhöhung der NÖ Pendlerhilfe

Höhere ÖBB-Fahrpreise und ständig steigende Benzinpreise rufen bei Pendlern immense Kostenbelastungen hervor

St. Pölten, (SPI) - Die NÖ Sozialdemokraten setzen Initiativen
zur Verbesserung der Situation der Niederösterreichischen
Pendler nach den massiven Preiserhöhungen im öffentlichen
Verkehr mit Mitte dieses Jahres. "Wir fordern eine Anhebung der Bemessungsgrundlagen für die Anspruchsberechtigung für die NÖ Pendlerhilfe. Nachdem Mitte des Jahres neuerlich die Tarife für
die Zeitkarten im Verkehrsverbund Ostregion und bei den ÖBB um
bis zu 10 Prozent angehoben wurden, sehen die NÖ
Sozialdemokraten die derzeitigen Bemessungsgrundlagen für nicht mehr zeitgemäß an”, kommentiert SP-LAbg. Christine Krammer eine Initiative der NÖ Sozialdemokraten bei der Budgetsitzung des NÖ Landtages am 19. und 20. Juni 2000. Mit einer Anhebung würden
mehr Pendler - derzeit rund 5.000 - in den Genuß der NÖ Pendlerhilfe kommen.****

"Die Wirtschaftsstrukturen sind in Niederösterreich regional
stark unterschiedlich. Dies wiederum hat zur Folge, dass sich
vor allem große beschäftigungsintensive Betriebe vorrangig in einigen wenigen Regionen ansiedeln und so regelrecht Wirtschafts-Konglomerate bilden. Deshalb muss ein Großteil der unselbständig Erwerbstätigen Niederösterreicherinnen und Niederösterreich pendeln, um zu ihrem Arbeitsplatz zu kommen. Abgesehen davon, dass Pendeln sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, verursacht es auch enorme Kosten. Das Land NÖ zahlt daher seit geraumer Zeit an einkommensschwache Pendler im Rahmen der NÖ Pendlerhilfe Beihilfen aus. Angesichts der immensen Preissteigerungen, die aus den Fahrpreiserhöhungen der ÖBB und
der ständig steigenden Benzinpreise resultieren, ist eine
Erhöhung der NÖ Pendlerhilfe unbedingt erforderlich”, so Krammer.

Schon oft haben uns Untersuchungen hinsichtlich des Pendlerverhaltens gezeigt, dass nach wie vor sehr viele
Tagespendler mit ihrem eigenen Pkw unterwegs sind und nur sehr schwer dazu zu bewegen sind, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. "Aus diesem Grund sollte es nicht nur zu Erhöhungen der Beihilfen kommen, sondern auch eine zusätzliche
Förderschiene geschaffen werden, wodurch die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln attraktiviert wird. Eine denkbare Lösung wäre, dass gegen Vorlage einer Zeitkarte eines öffentlichen Verkehrsmittels für die Fahrten zwischen Wohnort
und Arbeitsplatz eine erhöhte Pendlerbeihilfe gewährt wird. Es kann nicht sein, dass die Niederösterreichischen Pendlerinnen
und Pendler mit großen zusätzlichen Belastungen konfrontiert werden und dabei die Pendlerbeihilfe unverändert bleibt”, so die LAbg. Krammer abschließend.
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