Wechsel in der NÖ Frauenbewegung: Schittenhelm folgt Bauer Schittenhelm: "Ein volles Programm für unsere Frauen in NÖ"

St. Pölten (NÖI) Der 29. Landestag der NÖ Frauenbewegung ist ein ganz besonderer. So wird es nach 17 Jahren einen Wechsel an der Spitze geben: LAbg. Dorothea Schittenhelm folgt NR Rosemarie Bauer als Landesleiterin in der NÖ Frauenbewegung. ****

Schittenhelm will ihre neue Funktion mit vollem Engagement für die Frauen in Niederösterreich angehen. Sie legt besonderen Wert auf Konsens und Kompromissbereitschaft, setzt auf flexible und innovative Problemlösungen und tritt für eine auf Partnerschaft und Gleichberechtigung ausgerichtete Politik ein. "Es gilt nicht, die Frau als brutale Emanze, die überall aneckt, in den Vordergrund zu stellen, sondern als gleichberechtigte Partnerin in allen Lebenslagen - im Beruf so wie im Privaten", umreißt Schittenhelm ihre Philosophie einer vernünftigen Frauenpolitik.

Besonderes Augenmerk legt die neue Landesleiterin auf die Vereinbarkeit der Frau in Beruf und Familie. "Einkommensunterschiede sollen abgebaut, mehr Frauen Chancen auf Führungs- und Entscheidungspositionen eingeräumt bekommen und alleinerziehende Mütter mehr gesellschaftliche Akzeptanz erfahren". Oberste Prämisse ist ihr auch das "Wohl des Kindes". So sollen die in Niederösterreich bereits vorbildlichst ausgebauten Kinderbetreuungseinrichtungen noch mehr verbessert werden. "Es gilt im Interesse der Gesamtgesellschaft Rahmenbedingungen zu schaffen, die deutlich machen, dass Kinder willkommen sind".

Große Unterstützung verspricht Schittenhelm jenen Kräften, die den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt von Frauen fördern. "Neue Entwicklungen dürfen nicht auf Kosten der Arbeitsmarktqualität gehen, sondern sollen Frauen und Männern die Abstimmung zwischen den jeweiligen Berufserfordernissen und ihren speziellen Lebensumständen erleichtern."

Als Europasprecherin im NÖ Landtag setzt Schittenhelm auch auf die stärkere Positionierung von ÖVP-Frauen in Europa. Ihr geht es dabei um die verstärkte Nutzung von EU-Programmen im Sinne der Frauen, um den Kampf gegen die internationale Kriminalität sowie um eine aktive Friedenspolitik, bei der gerade Frauen viel bewegen können.

Ein volles Programm also, das es nun durchzusetzen gilt. Mit viel Engagement und der Zusammenarbeit aller Frauen in unserer Bewegung sehe ich diesen Herausforderungen mit Optimismus entgegen", betont Schittenhelm.

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