Heinzl: Mariazellerbahn muss im Eigentum der ÖBB bleiben

Ausgliederung birgt die Gefahr der kompletten Schließung

St. Pölten, (SPI) - "Die Mariazellerbahn muss im Eigentum der ÖBB bleiben. Nur damit ist ihr Weiterbestand gesichert. Eine ‚Auslagerung‘ bzw. ein Verkauf an private Interessenten bzw. Vereine birgt die Gefahr einer kompletten Schließung in sich. Wenn sich die Republik bzw. ein Bundesland aus der Verantwortung für
den öffentlichen Verkehr verabschiedet, so ist es nur eine Frage der Zeit, bis private Bahnbetreiber sich um öffentliche Förderungsmittel anstellen. Werden diese dann nicht gewährt, so wird die Bahn einfach geschlossen. Augenscheinlich verfolgt der verantwortliche Landesverkehrsreferent Erwin Pröll mit seiner Politik rund um die Mariazellerbahn diese Politik. Nach einer Ausgliederung kann er leicht jede politische Verantwortung ‚abstreifen‘ - und die Mariazellerbahn steht vor dem Aus”, kommentiert der St. Pöltner Nationalrat Anton Heinzl den derzeitigen Slalomkurs des Landes Niederösterreich rund um die Mariazellerbahn.****

Wieder einmal gilt es klar auszusprechen, dass der Mariazellerbahn die komplette Schließung droht. Damit steht nicht nur eine
wichtige Nahverkehrslinie vor dem "Aus”, auch der touristische Anziehungspunkt der schönsten Spur ins Alpenvorland und damit die letzte Schmalspurgebirgsbahn Mitteleuropas könnte bald nicht mehr sein. "Wenn ein Landesverkehrsplaner Friedrich Zibuschka im ORF-NÖ-Jorunal ‚angeblichen‘ Optimismus über den Weiterbestand der Mariazellerbahn im ‚privaten Bereich‘ äußert, so ist dies nicht mehr als die Verabschiedung des Landes Niederösterreich aus seiner Verantwortung für den Nahverkehr und dem großen touristischen Potential der Mariazellerbahn. Mit solchen Äußerungen werden auch die Bemühungen der Region und der Gemeinden, den Weiterbestand der Mariazellerbahn zu garantieren, untergraben.

"Die Mariazellerbahn muss erhalten werden - und zwar unter der Prämisse des öffentlichen Eigentums zur Aufrechterhaltung des öffentlichen Verkehrs, der Nutzung der touristischen Potentiale, des umweltpolitischen Auftrages der Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene sowie des öffentlichen Auftrages der
Bereitstellung der notwendigen Verkehrsinfrastruktur für die Region”, so NR Anton Heinzl abschließend.
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