Sickl: Kein TBT-Problem bei Babywindeln

Die Ministerin gibt Entwarnung für besorgte Eltern

Wien (OTS) - Die erste von Bundesministerin Dr. Elisabeth Sickl in Auftrag gegebene Untersuchung der im Verdacht von TBT-Verunreinigungen stehenden Babywindeln ist abgeschlossen:
Zinnorganische Verbindungen (TBT) sind in den analysierten Babywindeln nicht nachweisbar. Im Einzelnen handelt es sich um folgende Produkte:

Benetton Maxi Unisex
Benetton Junior Unisex
Quality Line Super Dry Maxi
Pampers Baby Dry New Born
Pampers Baby Dry Mini
Pampers Playtimes
Hartmann Strampelpeter

Wie die Ministerin betonte, sei es ihr seit Bekanntwerden von angeblichen TBT-Verunreinigungen bei Babywindeln ein Anliegen gewesen, rasche Maßnahmen zu setzen, um die Gesundheit der Babys zu gewährleisten. Sie habe deshalb umgehend eine weitere Untersuchungsreihe in Auftrag gegeben, um für alle am Markt befindlichen Babywindeln hoffentlich ebenso positive Auskünfte geben zu können.

Die Windeln aus der ersten Untersuchungsreihe wurden von dem für diese Art von Untersuchungen akkreditierten Speziallabor des TÜV Produkt und Umwelt GmbH. in Köln untersucht. Die Konzentration an zinnorganischen Verbindungen liegt für alle untersuchten Produkte unter der Bestimmungsgrenze von 5 Mikrogramm/kg. Nach Auskunft des Untersuchungslabors waren auch Spuren zwischen 1-5 Mikrogramm/kg in den untersuchten Produkten nicht nachweisbar. Folglich kann hinsichtlich der oben genannten Produkte Entwarnung geben werden. Weitere Untersuchungsergebnisse werden unmittelbar nach Bekanntgabe durch das TÜV-Labor verlautbart.

Zur weiteren Erklärung hinsichtlich der Risikoabschätzung für zinnorganische Verbindungen in Windeln ist folgendes festzuhalten:

Selbst wenn die Windeln mit zinnorganischen Verbindungen an der Bestimmungsgrenze (5 Mikrogramm/kg zinnorganische Verbindungen/kg Windeln) belastet wären, wäre bei weitem keine gesundheitliche Bedenklichkeit gegeben. Unter Zugrundelegung der Annahme eines Gehalts von 5 Mikrogramm zinnorganische Verbindungen/kg Windeln (die gemessenen Werte liegen darunter, auch Spuren zwischen 1 und 5 Mikrogramm/kg wurden nicht nachgewiesen) errechnet sich eine tägliche Belastung eines Babys mit zinnorganischen Verbindungen von 0,1 Mikrogramm. Das entspricht 8 % der höchsten zulässigen Tagesaufnahme. Die tatsächliche Aufnahme würde mit Sicherheit noch weit geringer sein. Daraus folgt, dass selbst bei Annahme von 5 Mikrogramm/kg zinnorganische Verbindungen/kg Windeln keinerlei Gefährdung der Gesundheit von Babys gegeben wäre.

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