Häupl bei virtueller PK der SPÖ Wien: Keine Autobahn durch die Lobau!

Vom Sparkurs der Regierung, über Sanktionen, Wahlen, Parteireform, Kultur, Verkehr bis Fußball: Die breite Themenpalette beim Chat

...Wien (SPW) "Durch die Lobau wird es keine Autobahn geben", beantwortete der Vorsitzende der SPÖ Wien, Bürgermeister Michael Häupl, am Freitag mehrere Fragen bei der virtuellen Pressekonferenz anlässlich der Präsentation der neuen Homepage der SPÖ Wien (www.spoe.at/wien). Sehr breit gefächert waren die Themen des einstündigen Chats: Einer der Schwerpunkte betraf die Belastungen der Bundesregierung. Auf die Frage, was man gegen Selbstbehalte im Gesundheitswesen unternehmen könne, antwortete Häupl: "Die Medikamentenpreise senken, statt Selbstbehalte einzuführen." Auf den virtuellen Hinweis, Kabas wolle ihm die Chance der Opposition geben, konterte der SPÖ Wien-Vorsitzende: "Die Aufgabe kann nicht einmal er selbst erfüllen." Mit dem Leitmotto der neuen SPÖ Wien-Homepage "Netizens machen Politik" assoziiere er "ein lustvolles Mitgestalten". ****

Die blau-schwarze Bundesregierung und ihre Auswirkungen auf Österreich und Wien spielten beim Chat eine vorrangige Rolle. Besonders die finanziellen Belastungen wurden breit diskutiert. Für Häupl sind sie "Aktionen gegen jene, die finanziell schwächer gestellt sind". Interessant sei, dass sich gerade die FPÖ über zu hohe Benzinpreise aufrege und auf der anderen Seite nicht gegen die hohen Medikamentenpreise eintrete. "Es kann doch nicht sein, dass das Auto wichtiger ist als die Gesundheit", so der SPÖ Wien-Vorsitzende. Das Thema Verkehr wurde dennoch ins Spiel gebracht. Auf die Frage, wie er die Lobau vor der Autobahn schützen werde, stellte Häupl klar:
"Durch die Lobau wird es keine Autobahn geben." Die B 301 sei zwar wichtig, die Lobau sei aber Naturschutzgebiet und somit müsse nach entsprechenden Lösungen gesucht werden.

"Dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer von einem Minister vertreten werden, hat es zuletzt während der NAZI-Zeit gegeben", beantwortete der Bürgermeister die Frage nach seiner Meinung zu diesem Thema. Was den bevorstehenden Wahlkampf in Wien betreffe, so werde jener der Wiener SPÖ "durch kulturelle und politische Offenheit, besonders in der sogenannten Ausländerfrage" geprägt sein. "Ich kuschle grundsätzlich nicht mit Klubvorsitzenden", lautete Häupls Antwort auf die Frage, ob der derzeitige Kuschelkurs mit Chorherr und Co. bei der Wahl schaden könnte. Auf Nachfrage stellte Häupl klar, er kuschle auch nicht mit dem eigenen Klubobmann. Sportlich stehe für ihn fest, das er "nie und nimmer" Mitglied bei Rapid sein werde. Ein User wünschte "viel Glück für die Zukunft, die hoffentlich rosig ausschaut." Die Antwort Häupls: "Röter ist mir lieber". (Schluss) gd

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