Gebert: ÖVP und FPÖ verweigern sich "Sozialer Gerechtigkeit"

Kein koalitionäres Interesse an Diskussionsveranstaltung des ÖGB in Schwechat

St. Pölten, (SPI) - "Volkspartei und Freiheitliche verweigern sich der sozialen Gerechtigkeit" - unter diesem Titel könnte das heutige Fernbleiben der gewählten Mandatare von ÖVP und FPÖ bei einer Veranstaltung des ÖGB Schwechat und Bruck/Leitha zusammengefasst werden. Obwohl sie als vom Volk gewählte Mandatare eine schriftliche Einladung zu dieser Diskussionsveranstaltung erhalten haben, waren die Abgeordneten LAbg. Elisabeth Roth (ÖVP), Bundesrat Thomas Ram (FPÖ), Bundesrat Engelbert Schaufler (ÖVP) und Bundesrat Friedrich Hensler (ÖVP) offensichtlich am Gespräch über dieses berechtigte Anliegen der Bevölkerung nicht interessiert", kommentiert der Schwechater SP-LAbg. Richard Gebert das Fernbleiben der genannten Mandatare an einer Diskussionsveranstaltung des ÖGB. Der ÖGB drückt in einem offenen Brief an die genannten Abgeordneten sein Befremden über dieses Verhalten aus.****

"Bei der Diskussionsveranstaltung wurde sichtbar, wie schmerzhaft sich die Belastungen der blauschwarzen Bundesregierung auf die österreichischen ArbeitneherInnen auswirken. Es ist mir völlig unverständlich, wie sich gewählte Volksvertreter den berechtigten Sorgen und Anliegen der ArbeitnehmerInnen verweigern können und es nicht einmal der Mühe wert finden, sich bei dieser überregionalen Konferenz zu entschuldigen. Schlechtes Gewissen allein kann wohl nicht die Ursache sein. Ich glaube, dass die Vertreter beider Regierungsparteien mittlerweile wissen, welchen gesellschafts- und sozialpolitischen Schaden sie mit ihrer Politik anrichten", so Gebert abschließend.
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