AK: Österreichischer Arbeitsmarkt braucht Schutz bei Osterweiterung

Wien (OTS) - Bei einer Osterweiterung ohne Schutz für den österreichischen Arbeitsmarkt werden pro Jahr 40.000 Einwanderer aus den 10 Beitrittsländern in Österreich Arbeit suchen. Diese Zahlen aus einer EU-Studie hält die Arbeiterkammer Wirtschaftsminister Bartenstein entgegen, der meint, die Sorge vor einem Zuzug von Arbeitskräften sei überzogen. Zusätzlich werden laut einer Wifo-Studie noch 25.000 Pendler pro Jahr in Österreich Arbeit suchen, sagt die AK. Die AK fordert daher von der Bundesregierung angesichts dieser Zahlen, auf Schutzregelungen für den heimischen Arbeitsmarkt zu bestehen. ****

Als besorgniserregend bezeichnet die AK, dass die jüngste EU-Studie die "Halbwertszeit" der Annäherung der Einkommensunterschiede zu den Beitrittsländern mit 30 Jahren berechnet. So lange wird es dauern, bis bei derzeitigem Wachstumstempo die Einkommen in den Beitrittsländern die Hälfte des europäischen Niveaus erreicht haben werden.

Die AK fordert daher von der Bundesregierung, angesichts dieses langsamen Aufholprozesses auf Schutzregelungen für den österreichischen Arbeitsmarkt zu bestehen. Die österreichischen Arbeitnehmer haben ein Recht darauf, dass ihre Sorgen bei der Osterweiterung von der Regierung ernst genommen werden, verlangt die AK.

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