"Katastrophen stehen in keinem Terminkalender" BILD

LR Schwärzler: "Sicherheit darf nicht privatisiert werden"

Bregenz (VLK) - Die Aufgabe des Katastrophenschutzes ist
bei den Ländern gut aufgehoben und funktioniert dank der
Effizienz der regionalen Strukturen bestens. Dem Bund kommt
hier eine unterstützende Funktion zu. Darüber waren sich
Landesrat Erich Schwärzler und die Leiterin der Gruppe
Staatliches Krisenmanagement im Bundeskanzleramt, Brigitte
Brenner, heute, Freitag, bei einer Pressekonferenz in Bregenz
einig. ****

Brenner ist seit Februar in dieser Funktion tätig. Ihre
Aufgabe sieht sie nicht im operativen Bereich, sondern in der Organisation und in der Koordination finanztechnischer und rechtlicher Fragen, etwa wenn ein Katastrophenfall solche Dimensionen erreicht, dass mehrere Länder oder mehrere
Ministerien betroffen sind.

Für Landesrat Schwärzler muss Hilfe unbürokratisch und
rasch funktionieren, "denn Katastrophen stehen in keinem Terminkalender". Die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern
habe sich während der Lawinen- und Hochwasserereignisse des Vorjahres sehr gut bewährt. Um diese noch zu verbessern,
sprach sich Schwärzler dafür aus, den Austausch von für die Katastrophenhilfe erforderlichen Daten - etwa jenen, die vom Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen erhoben werden -reibungsloser und ohne gegenseitige Verrechnung zu gestalten.

Sicherheit ist laut Schwärzler "ein Wert, zu dem sich die öffentliche Hand bekennen muss, und darf daher nicht
privatisiert werden". Angesichts der Sparprogramme des Bundes betonte der Landesrat einmal mehr die Forderung, den Katastrophenfonds nicht anzutasten.
(gw/dig,nvl)

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