Wiener Ordenskrankenhäuser: Alle Wiener Landtagsfraktionen sagen ein deutliches JA zu den Leistungen der Ordenskrankenhäuser

Wien (OTS) - Ein deutliches JA zu den Leistungen der Wiener Ordenskrankenhäuser haben anlässlich des am 14. Juni 2000 im Hartmannspital abgehaltenen Symposiums der Wiener Ordenskrankenhäuser "Leistungen und Allianzen für die Wiener Gesundheitsversorgung" alle im Wiener Landtag vertretenen Parteien formuliert. Vor allem in der Zukunft sind die Ordenskrankenhäuser in der Anbieter-Vielfalt nicht wegzudenken. Stadtrat Dr. Sepp Rieder: "Gerade im letzten Jahr haben wir gemeinsam sehr viel weiter gebracht; die Existenz ist in keiner Weise in Frage gestellt. Wir sind Partner, die von der Kostendimension her zu-sammenarbeiten müssen, die wir uns die Arbeit aufteilen müssen und die gemeinsam darum kämpfen, dass uns das Geld nicht ausgeht."

Univ. Prof. Dr. Paul Aiginger, Ärztlicher Direktor des St. Josef Krankenhauses konnte anlässlich des Symposiums den öfters geäußerten Vorwurf entkräften, die Ordens-krankenhäuser würden vorwiegend "Rosinenmedizin" betreiben: Im Gegenteil - bei den zwanzig häufigsten Operationen, die in Wien vorgenommen werden, repräsentieren die Ordenskrankenhäuser mit 22,3 % einen über ihrem Versorgungsanteil (ca. 15 %) liegenden Schnitt.

Dr. Johannes Hahn (ÖVP) formulierte seine Ansicht wie folgt: "Die Stadt Wien kann es sich gar nicht leisten - in der vielfachen Bedeutung des Wortes - auf die Ordensspitäler zu verzichten. Deswegen ist, ehrlich gesagt egal, wie die § 15 a-Verhandlungen ausgehen; natürlich wünschen wir uns, dass sie positiv ausgehen, das wird aber am Bestand der Ordensspitäler nichts ändern können. Die Ordensspitäler sind für die Stadt Wien eine Okkasion, um das kommt man nicht herum, alle Zahlen sprechen hier eine eindeutige Sprache. ...Es ist zu wünschen, dass auch in Zukunft eine gesicherte finanzielle Grundlage geschaffen wird und die Ordensspitäler gleichwertiger Partner bei der zukünftigen Planung der Wiener Spitalslandschaft sind."

Auch Mag. Karin Landauer (FPÖ), Alessandra Kunz (Grüne) und Mag. Alexandra Bolena (LIF) haben ebenfalls eine deutlich positive Haltung zu den Ordenskrankenhäusern eingenommen, so dass diese selbstbewusst in die kommenden Planungen und Verhandlungen zur Finanzierung eintreten. Dass Kooperationen und Leistungen sowohl unter den Ordenskrankenhäusern als auch mit den Gemeinde-Wien-Krankenhäusern dabei weiter intensiviert werden müssen, ist allen Beteiligten klar. Es ist aber notwendig, wie OA Dr. Johannes Steinhart, Ärztl. Direktor der KA des Göttlichen Heilandes, forderte, die notwendige Zeit dafür bereitzustellen: "Jahrhunderte lang gewachsene Strukturen können nicht innerhalb von fünf Monaten verändert werden."

Gesundheitsstaatssekretär Waneck, der das Thema Leistungen und Allianzen auch in seinem Ressort als "ein ganz wichtiges" sieht, meinte zur Situation in Wien: "Gerade Wien zeigt hier seit Jahren, dass ein sinnvolles Nebeneinander verschiedenster Systeme möglich ist, wenn man bereit ist, ein umstrittenes Ziel gemeinsam zu verfolgen: Nämlich den Menschen und Erfüllung seiner Erwartungen und Bedürfnisse in den Mittelpunkt seiner Arbeit zu stellen."

Arbeitsausschuß für Öffentlichkeitsarbeit
der Wiener Ordenskrankenhäuser
Univ. Prof. Dr. Paul Aiginger
Vorsitzender

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