Internationaler Tag der UN zu Unterstützung der Opfer von Folter: 26. Juni

London (ots-PRNewswire) - "Schreckliche Duldung von Folter" - die halbe Welt lebt mit Regierungen, unter denen gefoltert wird.

Der 26. Juni 2000 ist der Internationale Tag der Vereinten Nationen zur Unterstützung von Folteropfern. In über 75 Ländern finden Veranstaltungen statt, die die Notwendigkeit erkennen lassen sollen, das Schweigen über Folter zu brechen, die Unterstützung für Folteropfer zu stärken und die Bemühungen zu verstärken, Folter weltweit auszurotten. Einzelheiten der Veranstaltungen in den einzelnen Ländern sind auf der IRCT-Website unter http://www.irct.org zu finden.

Der globale Auftakt für diesen Tag findet im Kosovo statt, wo der 26. Juni zum ersten Mal begangen wird. Zu den geplanten Teilnehmern gehören Vertreter der Kosovo-Albaner und der Serben, zusammen mit Menschen (darunter auch einige Kinder), die in verschiedenen
Teilen der Erde Folter überlebt haben. Das Thema der Veranstaltung im Kosovo wird unter dem Thema Versöhnung stehen. Das Rehabilitationszentrum für Folteropfer im Kosovo wurde im Oktober 1999 für Folteropfer und schwer traumatisierte Menschen gegründet.

In New York wird am 26. Juni um 11.00 Uhr im UN-Hauptsitz vom Büro des UN High Commissioner for Human Rights eine Pressekonferenz abgehalten. Dr. Inge Genefke, Secretary General des IRCT, wird eine der Sprecherinnen sein. "Dieser Tag der Vereinten Nationen verdeutlicht die schreckliche Duldung der Folter. Am 26. Juni - wie an jedem anderen Tag - wird in über einem Drittel der 188 UN-Mitgliedsstaaten, einschließlich einiger Länder, die die UN Konvention gegen Folter ratifiziert haben, gefoltert. Die Hälfte der Weltbevölkerung lebt in Ländern, in denen Folter praktiziert wird."

Es gibt ein rasch wachsendes Netz von Rehabilitationszentren, die aufgebaut werden, um den Opfern zu helfen. Zur Zeit sind es über 200 Rehabilitationszentren und andere weltweite Programme, die häufig unter hohem persönlichen Risiko von Ärzten, den Überlebenden von Folter, Menschenrechtsgruppen und anderen Personen aufgebaut werden, um Folteropfern zu helfen.

Die Vollversammlung der Vereinten Nationen hat den 26. Juni am 12. Dezember 1997 offiziell zum UN International Day in Support of Victims of Torture ernannt (UNGA Resolution 52/149). Die UN Konvention gegen Folter trat zum ersten Mal am 26. Juni 1987 in Kraft.

Die weltweite Kampagne zur Unterstützung dieses besonderen Internationale Tages der UN wird vom IRCT in Zusammenarbeit mit anderen CINAT-Mitgliedern koordiniert: Amnesty International, APT, FiaCAT, OMCT und Redress.

Das IRCT bedankt sich für die Unterstützung des UN Voluntary Fund for Victims of Torture, des OSCE Office for Democratic Institutions and Human Rights, der EU, DANIDA und der Oak Foundation. Wir sind außerordentlich dankbar für die finanziellen Zuwendungen zur Unterstützung unserer Arbeit. Spenden werden unter der Telefonnummer +44 33 76 06 00 oder unter www.irct.org entgegen genommen.

Wir bitten Sie, den Internationalen Tag der Vereinten Nationen zur Unterstützung von Folteropfern, den 26. Juni, zu fördern. Helfen Sie uns, durch Berichterstattung in den Medien das Bewusstsein für den Rehabilitationsbedarf der Folteropfer zu stärken und das Schweigen zu brechen, das die Folter umgibt.

Länder, in denen Veranstaltungen für den 26. Juni 2000 geplant sind:

UN International Day in Support of Victims of Torture:

Argentien, Australien, Aserbeidschan, Bangladesch, Belarus, Belgien, Bosnien/Herzegovina, Brasilien, Burkina Faso, Kambodscha, Kamerun, Kanada, Tschad, Chile, Tschechien, Demokratische
Republik Kongo, Dänemark, El Salvador, Äthiopien, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Honduras, Indien, Indonesien, Iran, Irland, Israel, Italien, Elfenbeinküste, Kenia, Kosovo, Luxemburg, Malawi, Mali, Malta, Mauritius, Mexiko, Moldavien, Monaco, Marokko, Namibia, Niederlande, Nepal, Neuseeland, Nigeria, Pakistan, Palestina, Panama, Paraguay, Peru, Philippinen, Polen, Portugal, Rumänien, Ruanda, Senegal, Slowakei, Südafrika, Spanien, Sri Lanka, Schweiz, Taiwan, Tansania, Togo, Uganda, Ukraine, Großbritannien, Uruguay, USA, Jemen, Jugoslawien und Zimbabwe.

ots Originaltext: IRCT
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Paul Dalton, Tel. +45 40 96 06 34; paul_dalton@irct.org oder
Viv Taylor Gee, Tel. +45 33 76 06 00 oder
Suzi Clark, Tel. +45 22 62 07 82

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