Feierliche Eröffnung des "neuen" Volkertmarktes

Brauner: "Modell für vorbildliche Sanierung eines Marktes"

Wien, (OTS) Viele Ideen wurden ursprünglich gewälzt, zahlreiche Pläne hin und her gedreht, einiger Schweiß wurde bei den intensiven Bauarbeiten vergossen bis nun endlich der traditionsreiche Volkertmarkt im Herzen der Wiener Leopoldstadt in neuem Glanz erstrahlen kann. Am Freitag war es soweit: Die Wiener Konsumentenstadträtin Mag. Renate Brauner und Bezirksvorsteher Gerhard Kubik hatten die Ehre, den "runderneuerten" Markt dem Publikum festlich vorzustellen.

Ein Grund zum Feiern, wie auch die Leopoldstädter finden, die noch bis einschließlich Samstag ihren "Supermarkt im Freien" in einer stimmungsvollen Atmosphäre kennen lernen können. Gastronomische und musikalische Schmankerln stehen für die MarktbesucherInnen bereit. Die KonsumentenschützerInnen des Marktamtes und der Lebensmitteluntersuchungsanstalt warten mit
jeder Menge Information und Beratung auf.

Brauner lobte die vielen Väter des Sanierungsprojektes: "Der Initiative des Erfinders des ´Projektes Volkertmarkt´, Marktamtsleiter Wilhelm Sklenar, dem Durchsetzungsvermögen des Bezirksvorstehers Gerhard Kubik und der wirtschaftlichen Ausdauer der verbliebenen Marktstandler ist das Gelingen zu verdanken. Anstelle der vielen heruntergekommenen und großteils schon geschlossenen Stände haben wir heute einen nunmehr kleinen aber feinen Markt mit modernster Infrastruktur und einem guten Branchenmix."

14 Stände formen das Nahversorgungszentrum Volkertmarkt

Zu den Details des "neuen" Marktes: Die Gesamtmarktfläche wurde von 5.600 m² auf 2.500 m² reduziert: die Anzahl der Stände wurde von 37 auf 14 verringert. In rund zwei Jahren Planungs- und Baudauer wurden mehrere Millionen Schilling aufgewendet -"insbesondere auch, um das Projekt Volkertmarkt als Modell für künftige Sanierungen ähnlicher Märkten zu verwirklichen", wie Brauner formulierte. Der neue Volkertmarkt sei ein Musterbeispiel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft und Marktmanagement. Ziel sei die Erhaltung und Erneuerung der traditionellen Wiener Märkte als Nahversorger mit ihrem vielfältigen und frischen Angebot sowie dem von den EinkäuferInnen so geschätzten "Service mit Schmäh und Scharm".

Kubik: Markt bietet mehr als nur Einkaufserlebnis

Auf die quasi "typisch Wienerische Entstehungsgeschichte" des Marktes verwies Bezirksvorsteher Kubik. 1878 hätten inmitten von Gemüsegärten einige findige Gärtner zunächst illegal Verkaufsstandeln eröffnet. Vor allem während der Zwischenkriegszeit erlebte der "kleine Bruder" des
Karmelitermarktes einen regelrechten Boom. Doch vor allem in den letzten Jahrzehnten und Jahren hatte der Markt schwierige Zeiten durchlebt, die Konkurrenz durch die Supermarktfilialen wurde übermächtig.

"Das hat uns dazu bewogen, hier eine neue, innovative Gesamtlösung zu suchen: Die Bezirksbewohner sollen am Volkertmarkt einkaufen, die Jugend hat einen Treff, die älternen Menschen Raum zur Erholung", so Kubik abschließend. (Schluss) wb

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