Anschluss Güterbahnhof - ab Montag wird weitergebaut

LSth. Gorbach: Verzögerungen halten sich in Grenzen

Wolfurt/Bregenz (VLK) - Ab kommenden Montag werden die Schüttarbeiten an den Zufahrtsrampen für den
Autobahnanschluss Güterbahnhof wieder aufgenommen, berichtet Straßenbaureferent Landesstatthalter Hubert Gorbach. Damit
kann das Ausbruchmaterial aus dem Sondierstollen des
Achraintunnels wieder zu dieser Baustelle geführt werden. In
ca zwei Wochen wird das Brückenbauwerk in Angriff genommen.
Eine wesentliche Verzögerung der Gesamtfertigstellung Ende nächsten Jahres wird nicht erwartet. ****

Nach Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung durch den Verwaltungsgerichtshof waren lediglich die Bauarbeiten für
die Halbanschlussstelle selbst eingestellt worden. Mit Einverständnis der Landschaftsschutzanwältin und der Behörde wurden die bereits begonnenen Arbeiten am westlich der
Autobahn gelegenen Wirtschafts- und Radweg jedoch
fortgesetzt. Der Weg, für den eine eigene, rechtskräftige Bewilligung vorliegt, erschließt landwirtschaftliche
Grundstücke. Seine Fertigstellung war daher dringlich und
erfolgt heute mit dem Abschluss der Asphaltierungsarbeiten.
Durch die Fortsetzung der Arbeiten wird, so Landesstatthalter Gorbach, nicht mit Schadenersatzforderungen gerechnet.

Wegen des äußerst schlechten Untergrundes sind im Bereich
der Dämme Überschüttungen von drei bis sechs Monaten
notwendig, damit die Setzungserscheinungen abklingen.
Überschüttet wird mit Ausbruchmaterial aus dem Sondierstollen
zum Achraintunnel. Während des Baustopps war dieses
anderweitig verwendet worden. Wir gehen nicht davon aus, so
Gorbach, dass die Unterbrechung der Schüttarbeiten
wesentliche Verzögerung in der Gesamtfertigstellung
verursachen wird. Voraussetzung ist jedoch, so schränkt er
ein, dass sich der Untergrund tatsächlich so verhalte wie
dies in den Gutachten angenommen werde.

Gorbach zeigt sich erfreut darüber, dass nun auch der Verwaltungsgerichtshof grünes Licht zur Realisierung der straßenbau- und verkehrstechnisch besten Lösung gegeben hat.
Die sorgfältige und umsichtige Planung der Anschlussstelle,
die im Rahmen der S 18 geplant und mit deren Trasse verordnet
wurde, habe sich bewährt. Nun sollte einer zügigen und ungehinderten Abwicklung nichts mehr im Wege stehen.
(ke/tm,nvl)

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