Verbund bringt keinen Strom aus der Ukraine nach Westeuropa

Wien (OTS) - Zu einschlägigen Medienberichten über Stromimporte aus der Ukraine hält der Verbund folgendes fest:

Der Verbund kaufte und kauft keinen Strom in der Ukraine, Rußland oder in einem sonstigen Drittland mit sicherheitstechnisch bedenklichen Kernreaktoren.

Der Verbund wird auch in Zukunft keinen Strom aus der Ukraine nach Österreich oder in die EU importieren.

Es ist grundsätzliche Geschäftspolitik des Verbund, seinen Kunden neben einem attraktiven Preis ökologisch einwandfreien Strom zu liefern. Diesem Geschäftsgrundsatz und einem über 90prozentigen Wasserkraftanteil an der Stromproduktion verdankt der Verbund seine Stellung als sauberster Großproduzent in der EU. Der Verbund war der erste österreichische Erzeuger, der seine Produktion vom TÜV zertifizieren ließ.

Der Verbund begrüßt die im neuen ElWOG-Entwurf vorgesehene Ursprungszertifizierung des in Österreich verkauften Stromes.

Der Verbund will gemeinsam mit deutschen Partnern und der russischen RAO EES Rossii, dem führenden Wasserkraftkonzern Rußlands, eine nicht mehr benötigte Gleichstromkurzkupplung für die Koppelung des west- und zentraleuropäischen Netzes mit dem osteuropäischen Netz zum Einsatz bringen.

Die Medienberichte über mögliche Stromimporte aus der Ukraine nach Westeuropa stellen dieses Netzkoppelungs-Projekt in einen Zusammenhang mit Stromimporten und lassen dabei die ökologische Komponente der Marktstrategie des Verbund unbeachtet.

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