Donnerstags-Demo: Partik-Pable kündigt Anfrage an Innenminister an

Strasser und Wiener Polizeidirektion müssen sich ihrer Verantwortung bewußt werden

Wien, 2000-06-16 (fpd) - "Die Wiener Polizeiführung läßt der Gewalt freien Lauf; aus lauter Angst vor schlechten Medienberichten oder Kritik seitens der "Linken" durften die Donnerstags-Demonstranten bisher offensichtlich alles tun, was ihnen gefällt: Polizisten bewerfen, vermummt auftreten, Pallas Athene besetzen usw.", übte heute die freiheitliche Sicherheitssprecherin Dr. Helene Partik-Pable heftige Kritik. Gleichzeitig kündigte sie eine diesbezügliche Anfrage an Innenminister Strasser an. ****

Dabei übersehe die Polizeiführung und auch der Innenminister, daß diese Demonstranten keineswegs friedlich ihren Widerstand kundtäten, sondern außerordentlich gewaltbereit seien. Der Polizeiführung müßte langsam bewußt werden, daß die sogenannten "Wandertage" nicht das Flair eines Osterspazierganges hätten, sondern eher eine "Treibjagd" seien, "bei der alles niedergemäht wird, was steht, und das kann vieles sein, wie der gestrige Sturm auf die Veranstaltung im Hotel Marriott zeigt", so Partik-Pable.

Mehr als 40 Millionen Schilling seien bereits für die Überwachung Demonstrationen ausgegeben worden, "und dann gelingt es den Demonstranten, nahezu ungehindert in ein Hotel einzudringen und eine Veranstaltung auszuheben", übte Partik Pable weiters heftig Kritik. Es wäre höchst an der Zeit, daß sich der Innenminister und die Polizeidirektion von Wien ihrer Verantwortung bewußt würden, und gegen die "Rädelsführer" vorgingen, und die Demos als das sähen, was sie wirklich seien, nämlich eine Ansammlung von gewaltbereiten Menschen.

Wie Partik-Pable ankündigte, werde sie in einer Anfrage an den Bundesminister für Inneres, Strasser, Auskunft verlangen, ob gegen die gewalttätigen Demonstranten auch entsprechende rechtliche Schritte eingeleitet würden oder ob die Vertreter des Rechtsstaates wieder einmal mit Augenzwinkern Gewalt tolerierten. Wenn das so wäre, müßten sich die Staatsbürger als die "Gefrotzelten" vorkommen. (Schluß)

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