Sallmutter:Betriebsversammlungen in der Privatwirtschaft werden vorbereitet

GPA-Vorsitzender fordert konstruktive Verhandlungen für den ASVG-Bereich

Wien (GPA/ÖGB). Angesichts der Annäherungen zwischen Bundesregierung und den Eisenbahnern bzw. dem öffentlichen Dienst drängt der Vorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA), Hans Sallmutter, auf ein deutliches Signal für den ASVG-Bereich. ”Es geht nicht an, dass die Regierung mit einzelnen Beschäftigtengruppen ernsthaft verhandelt und in Richtung der ASVG-Beschäftigten mauert. Über das Vorgehen der Regierung herrscht bei den Beschäftigten in der Privatwirtschaft bereits großer Unmut, und ich stelle mir langsam die Frage, ob diese Leute für die Bundesregierung BürgerInnen zweiter Klasse sind”, so Sallmutter und unterstreicht: ”Der ÖGB-Aktionstag am 28. Juni steht angesichts dieser veränderten Bedingungen jedenfalls in einem neuen Licht.”++++

Die GPA wird in zahlreichen Unternehmen der Privatwirtschaft während der Arbeitszeit Betriebsversammlungen abhalten und die Belegschaften über die Verweigerungshaltung der Regierung aufklären. ”Darüber hinaus werden die Kolleginnen und Kollegen über die enorme soziale Schieflage der Regierungspolitik informiert und bereits jetzt darauf vorbereitet, dass die blau-schwarze Koalition im Herbst weitere Anschläge auf die unselbstständig Beschäftigten plant. Kurzfristiges Ziel der Aktionen am 28. Juni ist die Verhinderung der Pensionspläne in der vorliegenden Form”, schloss Sallmutter.

ÖGB, 16. Juni 2000
Nr. 504

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