WESTENTHALER: Härtere Gangart gegenüber Demonstrations-Hooligans!

Donnerstags-Demo wird zum Streifzug der Gewalt und Zerstörung

Wien, 2000-06-16 (fpd) - FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler forderte heute eine härtere Gangart gegenüber den "Demonstrations-Hooligans", die immer gewalttätiger werden. ****

Die gestrige gewaltsame Stürmung eines der renommiertesten Wiener Hotels sei der bisherige Höhepunkt mehrerer Gewaltakte der nur noch auf einen kleinen, harten Kern zusammengeschrumpften sogenannten Donnerstags-Demonstranten. "Diese Donnerstags-Demo wird immer mehr zum Streifzug der Gewalt und Zerstörung durch Wien. Bei den teils vermummten Teilnehmern handelt es sich schon lange nicht mehr um harmlose, friedliche Demonstranten, sondern um äußerst gewalttätige Demonstrations-Hooligans", erklärte Westenthaler. Während in Holland und Belgien bei der laufenden Fußball-EM gegen die Fußball-Hooligans hart durchgegriffen wird, dürfen sich die Demonstrations-Hooligans in Wien offenbar alles erlauben.

Westenthaler forderte vor dem Hintergrund der gestrigen Erstürmung des Wiener Hotels Marriott nun eine wesentliche härtere Gangart gegenüber diesen Rowdys. "Wenn jetzt auch schon Hotels gestürmt und damit insbesondere der Tourismuswirtschaft, aber darüber hinaus auch dem ganzen Land Schaden zugefügt wird, dann ist Schluß mit lustig", so Westenthaler. Er verwies darauf, daß die Demonstrationszüge der wenigen hundert Hooligans in dieser Form keinesfalls angemeldet und daher rechtswidrig sind. Bei jeder Anmeldung einer Demo ist der genaue Verlauf anzugeben, der letztlich genehmigt werden muß. Wird davon abgewichen, könne die Exekutive jederzeit einschreiten und die dann unerlaubte Demo auflösen.

"Es muß jetzt endlich Schluß damit sein, daß einige wenige Gewalttäter wöchentlich die Wiener Innenstadt, Passanten und Touristen verunsichern. Es wurde lange genug zugeschaut, jetzt sollte dem Gesetz entsprechend härter durchgegriffen werden", so der FPÖ-Klubobmann abschließend.
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