Keusch: Ybbstalbahn touristisch und wirtschaftlich erhaltungswürdig

Eisenbahner haben Grundkonzept für den Erhalt erarbeitet, touristische Potentiale bei weitem nicht ausgeschöpft

St. Pölten, (SPI) - "Die Aussagen von Landesverkehrsplaner Friedrich Zibuschka im gestrigen ORF-NÖ-Journal, wonach die Schmalspurstrecke Ybbstalbahn eine jener Bahnstrecken in Niederösterreich sei, die geschlossen wird, ist ein Schlag ins Gesicht all jener Bemühungen, diese für den Nahverkehr und den Tourismus so wichtige Schmalspurstrecke doch noch zu retten. NÖ-Landesverkehrsreferent Erwin Pröll schickt hier seinen weisungsgebundenen Beamten Aussagen vor, die alle Bemühungen der Region, die Strecke zu retten, konterkarieren", übt der Amstettner SP-LAbg. Eduard Keusch heftige Kritik an den Aussagen Zibuschkas.****

"Friedrich Zibuschka hätte gutgetan, nicht mit derartigen Äußerungen eine ganze Region zu verunsichern, sondern sich über die vielen Initiativen zum Erhalt der Ybbstalbahn zu erkundigen. So haben Ybbstaler Eisenbahner eine Grundkonzeption für die Rettung der Schmalspurstrecke erarbeitet, die heute am Abend mit Politikern über die Parteigrenzen hinweg erörtert wird. Da es von einigen Firmen Interesse an der Aufrechterhaltung des Güterverkehrs gibt, haben die ÖBB-Bediensteten auf eigene Rechnung und Initiative drei Güterwaggons - rund 200 Arbeitsstunden - revitalisiert. Weitere Beispiele derartigen Engagements gibt es viele. Im Bereich des Tourismus gibt es mit Sonderzügen mit Buffetwagen vielerlei Initiativen, welche die Ybbstalbahn touristisch besser vermarkten sollen. Auch die Gemeinden entlang der Bahn prüfen derzeit vorhandene und noch nicht ausreichend genützte Potentiale. Das heißt, Bewegung und Initiativen an allen Ecken und Enden, die die Unterstützung des Landes verdient hätten", so Keusch weiter.****

"Unsere Ybbstalbahn ist sowohl touristisch, als auch wirtschaftlich erhaltenswürdig. Landesverkehrsreferent Erwin Pröll und sein Landesverkehrsplaner Zibuschka sind aufgerufen, die Bemühungen der Region, der Gemeinden und nahezu aller politischen Verantwortungsträger für den Erhalt der Ybbstalbahn zu unterstützen. Wenn Pröll und Zibuschka sich im Vorfeld der Entscheidungen bereits als willfährige Zusperrer der ÖBB und des FP-Verkehrsministers Schmid hergeben, so untergraben sie damit die intensiven Bemühungen der Regionen, der Gemeinden und der Anrainer, ‚ihre‘ Ybbstalbahn zu erhalten. Im Gegensatz zum vorauseilenden Gehorsam der ÖVP und ihrer Beamten bei Bahnschließungen werden sich die NÖ Sozialdemokraten weiterhin bemühen, eine für die Region akzeptable Lösung für den Erhalt der Bahn - und zwar über die Parteigrenzen hinweg mit allen, denen die Ybbstalbahn am Herzen liegt - zu erreichen", so LAbg. Keusch.
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