Flüchtlingspolitik: Partik-Pable fordert Lastenausgleich innerhalb der EU-Staaten

"Es ist nicht einzusehen, daß Österreich und die BRD die Hauptlast tragen, wenn es darum geht, Flüchtlinge aufzunehmen und zu versorgen

Wien, 2000-06-16 (fpd) - Die bisherige Flüchtlingspoltik zeige, daß Österreich seine Verpflichtungen aus der Genfer Konvention sehr ernst nehme, stellte heute die freiheitliche Sicherheitssprecherin Abg. Dr. Helene Partik-Pable fest.****

"Alle Versuche von manchen NGO´s Österreich vorzuwerfen zu wenig Flüchtlinge aufzunehmen, sind nur ideologisch motiviert und nicht der Wahrheit entsprechend", so Partik Pable.

Anläßlich des Weltflüchtlingstages müßten sich die EU-Staaten endlich dazu durchringen, einen internationalen Lastenausgleich zu schaffen, "denn es ist nicht einzusehen, daß Österreich und die BRD die Hauptlast tragen, wenn es darum geht, Flüchtlinge aufzunehmen und zu versorgen", so Partik Pable.

Angesichts der steigenden Flüchtlingszahlen wäre ein solcher Lastenausgleich ein Gebot der Stunde. Ebenfalls in Anbetracht der hohen Zahl an Flüchtlingen sei es absolut gerechtfertigt, zwischen jenen Flüchtlingen zu unterscheiden, die nach der Genfer Konvention ein Recht auf Anerkennung hätten, und zwischen denen, die das Asylrecht dazu benutzten, die Einwanderungsbestimmungen zu umgehen, meinte Partik Pable abschließend. (Schluß)

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