Abbau von 7.000 Krankenbetten, ein Wahnsinn

Wir können unsere Patienten nicht auf die Straße legen!

Wien (OTS) - er Vorsitzende der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst Landesanstalten und Betriebe Johann Hable spricht sich gegen das Diktat des Finanzministers Karl Heinz Grasser aus, der beim Spitalsgipfel einen Abbau von 7.000 Krankenhausbetten fordert.

Hable weist dieses Diktat zurück, da keinerlei verantwortbare Veranlassung zu dieser Maßnahme gegeben ist.

Schon bisher tragen die Bundesländer und Gemeinden den Hauptteil der Spitalskosten. Bei der letzen Reform 1997 hat der Bund seine Gesundheitsausgaben gedeckelt. Die Erfahrung zeigt das man mit dem vorhandenen Geld nicht auskommt.

Die Schließung von Abteilungen, Krankenhäusern und damit ein verbundener Personalabbau kommt nicht in Frage da keinerlei extramurale Strukturen außerhalb des Krankenhauses aufgebaut wurden. Auch eine Husch-Pfusch Lösung bis zum Jahresende ist nicht machbar.

Hable: Wir als Gewerkschaft Öffentlicher Dienst lassen nicht zu, dass der Patient und die Behinderten ausschließlich finanziell beurteilt werden und die menschliche Komponente unberücksichtigt bleibt.

"Wir werden verhindern dass die Patienten auf die Straße geglegt werden."

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