ARBÖ: Achtstündige Sperre der Westautobahn nach schwerem LKW-Unfall aufgehoben

Katastrophale Situation auf den Ausweichstrecken beruhigte sich

Wien (ARBÖ) - Wie der ARBÖ berichtet, konnte die Sperre der A1, Westautobahn, zwischen Amstetten/West und Haag gegen 01:05 Uhr wieder aufgehoben werden. Die Autobahn war auf Grund eines schweren LKW-Unfalls im Baustellenbereich zwischen den beiden Ausfahrten über 8 Stunden in beiden Richtungen gesperrt.

Wie bereits berichtet, war gegen 17 Uhr in Fahrtrichtung Salzburg ein Lkw im Gegenverkehrsbereich umgestürzt . Das mit Mais beladene Schwerfahrzeug begrub zwei Pkw unter sich. Die Lenker zweier nachkommender Pkw konnten nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhren auf den umgestürzten Lkw auf. Die Insassen dieser beiden Fahrzeuge kamen mit dem Schrecken davon. Auch an den Fahrzeuge enstand nur geringer Sachschaden. Weit weniger glimpflich verlief der Unfall für die anderen beteiligten Unfallbeteiligten. Die Rettungsteams konnte aus den Unfallwracks 6 Personen nur mehr tot bergen. 2 weitere Unfallbeteiligte wurden schwer verletzt. Die Bergungsarbeiten gestalteten sich als sehr schwierig, da das Schwerfahrzeug mit einem Spezialkran angehoben werden mußte. Auch der verlorene Mais mußte eingesammelt werden. Auf Grund der Bergungs- und Rettungsmaßnahmen wurde die Autobahn im Unfallbereich für den gesamten Verkehr gesperrt.

Auf der Umleitungsstrecke B1, Wiener Bundesstraße, bildete sich in beiden Richtungen binnen kurzer Zeit kilometerlanger Stau. Zusätzlich sorgte ein LKW-Unfall bei Öd für eine Verschärfung der Situation. Auf Grund einer Notbremsung kam gegen 19 Uhr ein Lkw aus Großbritannien in Schleudern. Die Ladung des Fahrzeuges - Fässer mit Leim- stürzte auf die Fahrbahn. Der LKW-Lenker kam mit dem Schrecken davon. Auf Grund der Bergungsarbeiten der Leimfässer mußte die B1, Wiener Bundesstraße, in Richtung Amstetten bis 23:30 Uhr gesperrt werden. Der Verkehr lokal über Aschbach umgeleitet. Auch hier kam es zu Rückstaus, die bis zu 7 Kilometer lang waren.

Die Experten des ARBÖ konnten den zahlreichen Autofahrern, die dem Verkehrschaos ausweichen wollten, nur raten, großräumig über Enns und Grein bzw. Ybbs auf der B3, Donau Bundesstraße, auszuweichen.

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ARBÖ-Informationsdienst/Thomas Haider

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