- 15.06.2000, 08:45:33
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It-Girls, die neue ES-Klasse
Hamburg (ots) - Wer unter It-Girls qualifizierte Fachkräfte der
Informationstechnologie vermutet liegt völlig daneben, klärt die
Frauenzeitschrift PETRA in ihrer Juliausgabe auf. It-Girls sind
Mädchen, die es einfach haben. ES einfach haben, means: "It". Sie
haben Geld wie Heu, die tollsten Männer und sind die Stars auf den
besten Partys.
Natürlich muss man einen interessanten Stammbaum vorweisen oder
zumindest dem Geldadel entstammen um ein ES-Mädchen sein zu können.
Die Engländerin Tara Palmer-Tomkinson (28) und ihre gleichaltrige
Freundin Tamara Beckwith haben diese Voraussetzungen und sind DIE
notorischen It-Girls, die die britische Szene derzeit regieren. Um
sie zu kennen, müsste man wiederum den "Tatler" abonniert haben, die
Bibel und das Zentralorgan der britischen Upperclass, der den Boom
der ES-Klasse-Mädchen ausgelöst hat.
Liz Hurley z.B. ist für ein reinrassiges It-Girl einfach zu
ehrgeizig und zu professionell. Wahre It-Girls arbeiten nämlich
nicht. Ihr ganzes Augenmerk gilt dem Power-Shopping und den Linsen
der Promi-Fotografen.
Beverly Bloom (25), zeichnete sich zunächst nur durch
orgiastisches Shoppen und einen stinkreichen Daddy aus. Durch den
Kontakt zu dem Klatschblatt "OK-Magazin" wurde sie bald als Expertin
in Sachen Mode und Partys herumgereicht. Sie plauderte in der
britischen "Cosmopolitan" und erhielt prompt eine eigene Kolumne in
der "Daily Mail". Titel: "Tagebuch einer Extrem-Konsumentin". Das
gehört für ein It-Girl zum guten Ton. So hat Tara hat ihre Kolumne im
"Sunday Times Style Magazin" und Tamara schreibt im "Express" und für
das Magazin "Looks".
Aus dem Promi-Bonus ziehen die Mädels auch geldwerten Vorteil,
schreibt Uschka Pittroff in der PETRA: Die Girls nennen es lässig
"Freebis". Was bedeutet: Designer-Outfit gratis hier, da einen
Sportwagen oder mal eine Reise und auch Diamanten werden gern
genommen.
Als das Ur-It-Girl gilt die amerikanische Stummfilmschauspielerin
Clara Bow, Skandalnudel und Angebete von Al Capone. In den 50er
Jahren folgte Audrey Hepburn, in den 60ern gaben Christine Keeler,
Julie Christie und Anita Pallenberg den Ton an. Weil aber die
Supermodels Anfang der 90er langweilten und die Schauspielerinnen
nicht glamourös auftraten war die Stunde der It-Girls gekommen. Die
Stunde der exzentrischen höheren Töchter.
Warum aber Jenny Elvers, Veronika Feldbusch oder Maren Gilzer
niemals ein It-Girl werden können, steht in der Juli Ausgabe der
Frauenzeitschrift PETRA.
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ots Originaltext: Petra
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