Pistotnig: Woche des Waldes - Bildungsoffensive für mehr Naturverständnis

Wien, 2000-06-14 (fpd) - Anläßlich der Woche des Waldes sprach sich der freiheitliche Forstwirtschaftssprecher Jakob Pistotnig für eine Bildungsoffensive für mehr Naturverständnis für Österreichs Natur und Wald aus. ****

In den letzten drei Jahren wurden auf Initiative des Landwirtschaftsministerium bereits zweihundert Waldpädagogen ausgebildet, die rund um die Waldwoche unermüdlich im Einsatz stehen werden, erklärte Pistotnig. An die 200 Kindergartengruppen hätten sich für die Abhaltung eines Waldtages bereits gemeldet, um auf den Spuren der vielen Schulklassen die schon einen "Walderlebnistag " hatten, die Natur zu erleben. "Raus ins Freie" sei auch eine große Hilfe für Förster und Waldbesitzer, den Lebensraum Wald, der ja ein gewisses Spannungspotential zwischen Erholungssuchenden, Freizeitsportlern und Waldbesitzern in sich berge, in seiner Faszination und Komplexität zu vermitteln.

Die heurige Waldwoche mit der Zielgruppe der Acht- bis Zwölfjährigen könne nur ein Beginn sein. "Wir stehen voll hinter einer vermehrten Ausbildung von Waldpädagogen und dem bereitstellen der Förderungsmittel", so Pistotnig. "Auch wollen wir in Zukunft eine Umweltbildungs-Kampagne initiieren, um auch den Jugendlichen und Erwachsenen die Werte des Waldes und das ganzheitliche Wirken aller Funktionen in Erinnerung zu rufen. Ziel soll auch mehr Verständnis für die ständige Streßsituation des Wildes sein, welches durch Mountain-Biker, Erholungssuchende (lautes Schreien) und freilaufende Hunde während der Ruhe- und Äsungsphase gestört wird und deshalb immense Schäl- und Verbißschäden verursacht. Dieses ganzheitliche Denken muß die ökologischen Grundsätze mit einschließen."

Der Wald sei gleichzeitig:

  • Einkommensquelle
  • Arbeitsplatz
  • Rohstofflieferant
  • Naturraum für Pflanzen und Tiere

Er beschäftigt weit mehr als 200 00 Menschen.
Er beliefert den nachwachsenden, umweltfreundlichen Rohstoff Holz. Er verbessert und schützt unsere Umwelt nachhaltig durch Ausgleich des Klimas und des Wasserhaushaltes sowie Reinigung von Luft und Wasser.
Er ist ein Schutzschild im Gebirge. So wären 2/3 Österreichs ohne funktionstaugliche Wälder nicht besiedelbar.
Er ist die Antwort auf das nahende Ende des "Erdölzeitalters".
Er ist ein wichtiges Landschaftselement für den Fremdenverkehr.

Eine Auflistung aller derzeit aktiven, geprüften Waldpädagogen die auf Anfrage, wann und wo, Führungen unternehmen, ist im Internet unter http:welcome.to/owp abrufbar. (Schluß)

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