ÖH fordert auch für ausländische Studierenden leichteren Zugang zum Arbeitsmarkt

Wien (OTS) Der heute in Kraft getretene Erlass von Wirtschaftsminister Bartenstein, bringt wesentliche Erleichterungen für bestimmte Gruppen von Ausländern, was den Zugang zum Arbeitsmarkt betrifft. "Im Erlass vergessen wurden die ausländischen Studierenden, die sich legal in Österreich aufhalten", so ÖH Martin Faißt. Prinzipiell begrüßt die ÖH den Vorstoß des Wirtschaftsministers, die Arbeitsbedingungen für legal in Österreich lebende Ausländer zu erleichtern, fordert aber gleichzeitig die Erleichterungen auf die ausländischen Studierenden auszuweiten.
"Ausländische Studierende haben kaum Möglichkeiten auf finanzielle Unterstützungen zurückzugreifen. Eine Arbeitsbewilligung parallel zum Studium in Österreich, würde zumindest ihre Chancen ihr Studium aus Eigeninitiative zu finanzieren wesentlich vergrößern", so Faißt weiter.

Berufserfahrung und das Absolvieren von Praktikas gehört inzwischen zu den Grundqualifikationen, die von Absolventen und Absolventinnen einer Universität verlangt werden. Primär sind aber viele ausländische Studierende auf einen Nebenverdienst angewiesen, um sich ihr Studium in Österreich finanzieren zu können. "Bisher gibt es für Studierende aus Nicht- EWR Ländern, die sich mit einer Aufenthaltserlaubnis zwecks Studium in Österreich aufhalten, keinerlei Möglichkeit neben dem Studium einer Arbeit nachzugehen", so Claude Haddad, ÖH- Referent für Ausländerbetreuung. Davon betroffen sind nach dem statistischen Taschenbuch des Bundesministerium für Wissenschaft und Verkehr 1999, 11 000 ordentliche Hörer und Hörerinnen.

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