LIF-Hecht: "Kulturpolitik der FPÖ gefährdet Freiheit der Kunst!"

Liberale werden Misstrauensantrag nicht unterstützen

Wien (OTS) Gabriele Hecht, Kultursprecherin und Klubvorsitzende der Wiener Liberalen, begrüßte heute Kulturstadtrat Marboes Entscheidung, in das Festwochen-Projekt von Christoph Schlingensief nicht einzugreifen. "Er lässt der Kunst ihre Freiheit und ist so korrekt, sich auch bei subventionierten Kulturveranstaltungen nicht in das kulturelle Programm einzuschalten", so Hecht.

Der für den nächsten Gemeinderat von den Freiheitlichen angekündigte Misstrauensantrag würde eines klar aufzeigen, nämlich dass sich in Wien nur eine Partei kulturpolitisch auf dem Irrweg befinde: die FPÖ. "Wir werden diesen Misstrauensantrag jedenfalls sicher nicht unterstützen", so Hecht.

Die Wiener FPÖ, die schon in der Vergangenheit durch Kulturkampf und durch abschreckende Plakate, in denen Künstler an den Pranger gestellt wurden, unangenehm aufgefallen ist, beweise einmal mehr, welches Gedankengut sie vertrete. Was passierte, als in Österreich das letzte Mal die Freiheit der Kunst eingeschränkt worden sei, sei noch allen in guter Erinnerung. Hier müsse ein klares Nein ausgesprochen werden.

"Wenn die Wortmeldungen der Freiheitlichen rund um die Festwochen einen Vorgeschmack auf den Wahlkampf bieten sollen, ist von der FPÖ sicher nichts Europareifes zu erwarten und die FPÖ wird Österreich weiter isolieren", so Hecht abschließend.

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