ZIERLER: "Weiß die Gewerkschaft, wohin der Zug fährt?"

Radikalisierte Strömung droht noch immer mit Kampfmaßnahmen

Wien, 2000-06-14 (fpd) - "Die Regierung ist gesprächsbereit, die Gewerkschaft nicht, das zeigt die Aktion ‚Zug des Grauens‘ und die neuerlichen Drohungen", meinte heute FPÖ-Generalsekretärin Theresia Zierler. ****

Die Gewerkschaft wisse wohl tatsächlich nicht, "wohin der Zug fährt", so Zierler. Der genannte Zug habe wohl auch etwas Verspätung. Denn während Minister Schmid mit der Eisenbahnergewerkschaft wieder Gespräche aufgenommen habe und auch die Vizekanzlerin gesprächsbereit sei, drohe die radikalisierte Strömung innerhalb der Gewerkschaft nach wie vor mit Kampfmaßnahmen.

Daß Sanierungsmaßnahmen im Pensionssystem notwendig seien, müßten aber selbst die "Verzopftesten" unter den Gewerkschaftern erkennen. "Die Fortschreibung des sozialistischen Mottos ‚jetzt verschulden, später zahlen‘ kann bei verantwortungsvoller Politik nicht ad calendas graecas erfolgen. Daher sind jetzt Maßnahmen zu setzen. Alles andere wäre unsozial. Auch die Jungen von heute müssen sich darauf verlassen können, als Alte von morgen nicht fallengelassen zu werden. Die große Gartenschere sollten die Gewerkschaften daher besser bei sich selbst ansetzen und sich damit von der überkommenen Privilegien und der Schuldenpolitik der Sozialisten befreien", so Zierler abschließend. (Schluß)

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