KfV: Jeder zweite Verkehrstote durch zu hohe Geschwindigkeit

Überlebensformel für den Pfingst-Rückreiseverkehr: Angepaßtes Fahren, ausreichender Abstand

Wien (OTS) - Zu hohe Geschwindigkeit ist auch zum heurigen Pfingstwochenende wieder Todesursache Nr. 1 auf Österreichs Straßen. Pfingstmontag sind bereits 116 Verletzte und 5 Tote mehr als im selben Zeitraum des Vorjahres zu beklagen. Dabei steht der Rückreiseverkehr noch aus. Fast jedes zweite Verkehrsunfallopfer stirbt an den Folgen eines Crashes mit überhöhter Geschwindigkeit. Statistisch gesehen sind Autofahrer, die die Auswirkungen von zu hoher Geschwindigkeit überschätzen, schuld an rund der Hälfte aller tödlichen Verkehrsunfälle.

KfV fordert mehr Geld für Verkehrsüberwachung aus

Strafgeldtopf

Um die gezielte Verkehrsüberwachung der Exekutive zu unterstützen, ist mehr Geld nötig.

Dieses Geld ist inform von Strafgeldern vorhanden, wobei davon aber nur ein bestimmter Prozentsatz für die Finanzierung zukünftiger Kontrollen zweckgebunden ist. Das KfV fordert daher die Erhöhung der Strafgeld-Zweckbindung, um Verkehrskontrollen besser zu finanzieren.

Viele Auffahrunfälle im Rückreiseverkehr erwartet

Heute Nachmittag setzt die große Rückreisewelle der Pfingsturlauber

ein: Wie in den Tagen zuvor wird es wieder eng auf Österreichs Straßen. Etwa jeder sechste Unfall mit Personenschaden ist zu diesem Pfingstwochenende wieder ein Auffahrunfall. Auf Autobahnen ist zu geringer Abstand zwischen den Fahrzeugen sogar an jedem zweiten Unfall schuld.

KfV fordert klare Regelung des Abstandsverhaltens

In der StVO gilt bislang die wenig zufriedenstellende Regelung, einen "ausreichend langen" Abstand einzuhalten, generell hat sich die 2-Sekunden-Regel eingebürgert. Um der Exekutive und vor allem den Autofahrern eine bessere Kontrolle des Abstandes zu ermöglichen, fordert das KfV eine bessere Definition des Mindestabstandes in der StVO. Eine verbindliche Abstandsregelungen würde mehr Unfälle ersparen.

Vorläufige Unfallbilanz des Pfingstwochenendes:

Freitag, 9. Juni 2000: 172 Unfälle (+17 Unfälle gegenüber 1999), 193 Verletzte (-10 Verletzte gegenüber 1999), 5 Tote (+4 Tote gegenüber 1999)

Samstag, 10. Juni 2000: 188 Unfälle (-81), 237 Verletzte (+88), 5 Tote (+3)

Sonntag, 11. Juni 2000: 118 Unfälle (+27), 161 Verletzte (+38), 3 Tote (-2).

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