Morak zum Tod von Ernst Jandl

"Österreich ist ärmer geworden"

Wien (OTS) - "Österreich blickt einen Augenblick lang in einen leeren Spiegel - Ernst Jandl ist nicht mehr." Mit diesen Worten reagierte Staatssekretär Franz MORAK frei nach dem Gedicht "Abgesang" von Ernst Jandl, auf den unerwarteten Tod des österreichischen Dichters und Mitbegründers der Grazer Autorenversammlung Freitag abend.

"Österreich ist ärmer geworden und hat einen großen Literaten verloren, der mit seiner einmaligen und unvergeßlichen Gabe der Sprachspiele und der Sprachverfremdung die Feinheiten der menschlichen Befindlichkeit getroffen hat. Jandl hat Literaturgeschichte geschrieben", fuhr MORAK fort.

Der Tod von Ernst Jandl, des Provokateurs der deutschen Sprache, bedeute einen großen Verlust für das literarische Schaffen im gesamten deutschen Sprachraum. "Seine Experimentierfreudigkeit und sein unkonventioneller Zugang zur Literatur machen ihn unvergeßlich" würdigte MORAK den mit dem Georg Büchner Preis und dem Staatspreis für Literatur ausgezeichneten Ernst Jandl.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Katharina Stourzh
Tel.: (01) 53115/2228
e-mail: katharina.stourzh@bka.gv.atStaatssekretariat für Kunst und Medien

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SKM/OTS