Sozialministerin Sickl unterstützt Kärntner Jugendprojekt

BM Sickl: Jugendförderung wird auf gesetzliche Basis gestellt LHStv. Reichhold: Jugendprojekt ist vorbildhaft für Österreich

Klagenfurt (OTS) - Das vom Kärntner Landesjugendreferenten LHStv. Mathias Reichhold initiierte Jugendprojekt "Chance 2000" beginnt mit der Gemeinde Seeboden. Bei der gestrigen Auftaktveranstaltung im Kultur-haus in Seeboden sagte die auch für Jugendfragen zuständige Sozialmi-nisterin Elisabeth Sickl zu, dass sie das Modellprojekt "Chance 2000" in Seeboden mit 100.000 Schilling unterstützen werde. Seebodens Jugend hat sich in einer vom Landesjugendreferat durchgeführten Fragebogen-aktion für die Schaffung eines Jugendtreffs, eines Internetcafes und für den Betrieb eines Discobusses ausgesprochen. Alle drei Anliegen, so versicherte Seebodens Bürgermeister Egon Eder können gemeinsam mit den Jugendlichen auch realisiert werden.

Wie Landesjugendreferent Reichhold bezeichnete auch Ministerin Sickl das Kärntner Jugendprojekt als "einmalig und vorbildhaft für Österreich", mit diesem werde auch der EU-Ratsentschließung entsprochen, wonach der Jugend reale Mitgestaltung und Mitentscheidung einzuräumen sind. Das Projekt mit einem vorläufigen Budgetrahmen von 1 Million Schilling sieht die aktive Einbindung von Jugendlichen in die kommunale Arbeit vor. Realisierbare Ideen und Anliegen "von der Jugend und für die Ju-gend" sollen gemeinsam mit den Erwachsenen unter Mitwirkung des Landesjugendreferates als eines "Anwalts der Jugend" schrittweise und in ganz Kärnten umgesetzt werden.

Neben öffentlichen Mitteln sollen dabei vor allem Sponsorgelder zum Tragen kommen, so Reichhold. In der ersten Runde befinden sich die Gemeinden Seeboden, Pörtschach und St. Veit/Glan.

Die mobile "Jugendinfo", also ein Expertenteam zum Bereich Jugendar-beit aus dem Ministerium, könne als Hilfestellung bei Ideenfindung und vor allem bei der Projektrealisierung zur Verfügung gestellt werden, bot Sickl an.

Wie die Sozialminsterin gegenüber dem Landespressedienst bekanntgab, werde es seitens der EU an die 40 Millionen Schilling für Jugend-Austauschprogramme für Österreich während der nächsten sieben Jahre geben. Zur Abwicklung dieser Programme werde auf Basis einer Objekti-vierung eine Nationalagentur eingerichtet. Einen weiteren wichtigen Ak-zent in der Jugendpolitik will Sickl mit der Aufwertung des im Ministerium angesiedelten Jugendbeirates setzen. Dieser soll dann analog zum Se-niorenbeirat die Stellung einer gesetzlichen Interessensvertretung erhal-ten.

Darüberhinaus wolle sie die Jugendförderung erstmals auf eine gesetzli-che Basis stellen. Die Geldmittel müssen nach transparenten, nachvoll-ziehbaren Kriterien und damit gerechter verteilt werden, bekräftigte Sickl.

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