Verkehrsminister Michael Schmid: Entlastung der Tiroler Bevölkerung oberstes Ziel in der Ökopunkte-Frage

"Eine Entlastung der Tiroler Bevölkerung ist oberstes Ziel bei den Verhandlungen um die Ökopunkte", erklärte Verkehrsminister Michael Schmid gestern Abend im Rahmen einer Podiumsdiskussion in Vomp in Tirol, zu der Fritz Gurgiser, der Obmann des Transitforums Tirol, geladen hatte.

Er werde bis zum EU-Verkehrsministerrat am 26./27. Juni weiter verhandeln und hart bleiben, versprach der Minister den 200 interessierten Zuhörern im übervollen Gasthaus Traube. Sollte der bereits Ende Mai abgelehnte Kompromißvorschlag der Europäischen Kommission bis dahin nicht zu Gunsten der Tiroler geändert und damit verbunden die Zahl der Fahrten über den Brenner verringert werden, müsse die EU mit der abermaligen Ablehnung Österreichs rechnen. "Wenn der Vertrag nicht eingehalten wird oder die Vorschläge der EU nicht akzeptabel für Österreich sind, dann werde ich nicht mehr auf der Straße stehen und mich um eine Deeskalation bemühen wie in zwei Wochen bei der Versammlung auf der Brenner-Autobahn, sondern dann stehe ich auf der Straße mit den Menschen, um unseren Lebensraum zu schützen", stellt Schmid klar.

"Ich kämpfe mit den Tirolern Schulter an Schulter, denn an allererster Stelle steht das Recht auf Leben sowie der Schutz der Umwelt", versichert der Minister, der sich auch bereits Gedanken über die Zukunft des Gütertransportes nach dem Jahr 2003 macht. Anstelle nur von der Finanzierung der Straßen zu sprechen sei es sinnvoll, auch Verkehrsträger wie Schiene und Wasser zu berücksichtigen. Steuerungsmechanismen wie Nachtfahrverbote beziehungsweise sektorale Fahrverbote würden bei der nötigen strengen Kontrolle durchaus Wirkung zeigen.

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