ÖBB-Gewerkschaft: Einlenkungsmanöver oder Ablenkungsmanöver?

Zu den verhaltenen Äußerungen von Wilhelm Haberzettel in der gestrigen ZiB 2 sieht Verkehrsminister Michael Schmid das eventuelle Einleiten eines Umdenkprozesses im Gewerkschaftsbereich. Die bisherige Haltung Haberzettels war gekennzeichnet von mangelnder Bereitschaft, konstruktive Verhandlungen zu führen und wurde von ihm jeweils rasch auf den Punkt gebracht, in dem er sinngemäß anmerkte, daß die Eisenbahner "null Bereitschaft" hätten, weder über einen erhöhten Beitrag noch über eine Anregung des Pensionseintrittsalters zu diskutieren.

Laut Schmid war es die konsequente Haltung der Bundesregierung, allen voran Frau Vizekanzler Susanne Riess-Passer, die nunmehr eine Verhandlungsbereitschaft im Gewerkschaftsbereich ausgelöst hat. Wenn nunmehr der Vorsitzende der Gewerkschaft der Eisenbahner in der gestrigen ZiB 2 erklärt hat, daß es kein Ultimatum an die Regierung gebe und die Gewerkschaft ihre Bereitschaft, ernsthafte Verhandlungen mit der Regierung zu führen, signalisiert, wird dies vom Verkehrsminister positiv zur Kenntnis genommen.

Schmid wörtlich: "Die ÖBB-Gewerkschaft ist herzlich eingeladen und ich erwarte mir eine umgehende Kontaktaufnahme zwecks Terminvereinbarung." Abschließend hält der Verkehrsminister allerdings auch mit Nachdruck fest, daß die Verhandlungsbereitschaft allerdings in dem Augenblick beendet, in dem sich herausstellt, daß es sich nicht um ein Einlenkungsmanöver sondern ein Ablenkungsmanöver handelt.

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