Weninger: Kasernenküchen für Zivildiener öffnen

Niederösterreich (SPI) Eine Öffnung der Kasernenküchen für Zivildiener fordert der Jugendsprecher der SPÖ-NÖ LAbg. Hannes Weninger. Wer verlangt, dass Zivildiener mit S 43.- Verpflegungsgeld pro Tag auskommen soll, muss auch sagen, wie das möglich sein soll. Bis zur hoffentlich baldigen Rücknahme der "Strasser-Verordnung" sollen Zivildiener wie Präsenzdiener die Möglichkeit erhalten, sich in öffentlichen Küchen und Kantinen zu verpflegen.

Neben der Landhausküche, sollen die Kantinen der NÖ-Kasernen, der Spitäler und anderer Bundes-, Landes- und Gemeindeeinrichtungen den Zivildienern zugänglich gemacht werden. Den Vorschlag von Innenminister Strasser, die betroffenen jungen Männer mit "Katastrophen-Menüs" abspeisen zu wollen, bezeichnet Weninger als "obszön und menschenverachtend". In jeden anderen zivilisierten Land würde ein Innenminister für derartige Aussagen berechtigt mit Schimpf und Schande aus dem Amt verjagt werden.

Um die unzumutbar langen Wartezeiten auf Zivildienstplätze rasch in den Griff zu bekommen, fordert der SP-Jugendsprecher eine Reduzierung des Zivildienstes auf 8 Monate. Damit wäre auch die Gleichstellung mit dem Dienst beim Bundesheer wieder hergestellt. Als Ausgleich für die Aushungerungspolitik der Bundesregierung fordert Weninger auch in Niederösterreich die Ausbezahlung von Sozialhilfe an die Betroffenen, wie das in Wien bereits beschlossen wurde.
(schluss)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/22 55 145SPÖ NÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/NSN