AUGE: Regierung muß bestehende Verträge der Eisenbahner einhalten

Keine Verteidigung 'wohlerworbener Rechte', sondern Rechtssicherheit

Wien (OTS) "Der in der gestrigen Zentralleitungssitzung der Eisenbahner gefasste Beschluß, daß Kampfmaßnahmen gesetzt werden können, kann nur der Einstieg in die Ausseinandersetzung mit der blau-schwarzen Regierung sein", kommentiert Anton Hedenig - AK-Rat der Alternativen und Unabhängigen GewerkschafterInnen (AUGE). Es gehe nicht darum, irgendwelche "wohlerworbenen Rechte" zu verteidigen, sondern darum, dass bestehende Verträge eingehalten werden. Dies sei in einem Rechtsstaat noch immer üblich.

"Es darf auch einer Regierung nicht erlaubt werden, dieses Recht zu beugen. Es kann daher auch keine Verhandlungsgrundlage sein, der Regierung anzubieten, für ein Jahr länger zu arbeiten, wenn dafür 1 % weniger Pensionssicherungsbeitrag von den Bediensteten zu berappen wäre, so Hedenig.

Hedenig verweist abschließend darauf, daß nicht die gesamte Bevölkerung gegen Maßnahmen der Eisenbahner ist, sondern eine Umfrage gezeigt habe, dass jene die regelmäßig die Bahn benützen, für den Arbeitskampf der EisenbahnerInnen Verständnis aufbringen.

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