Haller: Kontraproduktive Äußerungen Weingartners

Kindergeld notwendig, wichtig, auch finanzierbar und im Koalitionspakt festgeschrieben

Wien, 2000-06-09 (fpd) - Als kontraproduktiv bezeichnete heute die freiheitliche Familiensprecherin Abg. Edith Haller Aussagen des Tiroler Landeshauptmannes, Weingartner, im Nachrichtenmagazin Profil. ****

Weingartner solle seine Kritik an der Regierung und am Kinderbetreungsgeld zurücknehmen, weil er damit auch seiner eigenen Partei, der ÖVP, schade. Wie Haller betonte, sei das Kinderbetreungsgeld notwendig, auch finanzierbar und im Koalitionspakt eindeutig festgeschrieben. Die freiheitliche Familiensprecherin erinnerte daran, daß gerade in den letzten Tagen von Politikern beider Regierungsparteien, auch vom Bundeskanzler und der Vizekanzlerin betont wurde, daß das Kinderbetreungsgeld als erste Stufe zum Kinderbetreungsscheck kommen werde, "weil man sich darin einig sei, daß in Zukunft in Österreich verstärkt Politik für Familien Platz greifen solle".

Sollte es noch nicht bis zu Weingartner durchgedrungen sein, wieviel Positives das neue Regierungsprogramm gerade im Bereich Vereinbarkeit von Familie und Beruf beinhalte, dann solle er sich mit seinem Parteifreund Bundeskanzler Schüssel in Verbindung setzen. Dieser sei sicher bereit, einem alten Parteifreund die entsprechende Nachhilfe in Sachen Kindergeld zu erteilen. Weingartner werde dann sicher einsehen, daß die von ihm angesprochene Unfinanzierbarkeit jeglicher Grundlage entbehre.

Einmal mehr zeige sich, was Weingartner wirklich zum Ausdruck bringen wollte, nämlich daß er seit Beginn an die Regierungskoalition FPÖ/ÖVP bekämpfe, meinte Haller abschließend. (Schluß)

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