Chorherr: Svihaleks Schrägpark-Euphorie drängt Fußgeher an den Rand

Wiener Verkehrskonzept räumt Fußgehern klare Priorität ein

Wien (Grüne) - "Ich empfehle Stadtrat Svihalek einmal mit einem Kinderwagen oder mit einem Rollstuhl Wiens schmale Gehsteige zu benützen, dann wird auch er einmal spüren, dass die Bedingungen immer schlechter werden", stellt Christoph CHORHERR, Verkehrssprecher der Wiener Grünen, zur heutigen Pressekonferenz von Verkehrsstadtrat Svihalek fest. "Die Schrägparkplatz-Euphorie ist völlig fehl am Platz - zuerst sollte endlich einmal ein Mindestmaß für die Gehsteigbreite festgelegt werden - nämlich 2 Meter in kleinen Nebengassen und entsprechend größere Breiten in Haupt- und Geschäftsstraßen", fordert CHORHERR. Genau das wurde nämlich auch bereits im Wiener Verkehrskonzept 1994 (!) vereinbart, allerdings in der Praxis kaum beachtet. "Diese Mindestbreiten müssen endlich einmal eingehalten werden, dann kann man im Einzelfall über Schrägparkplätze weiterreden, allerdings auch nur dann, wenn die örtlichen Verhältnisse keine neue Gefahrenquelle für den Radverkehr bringen. Verkehrssicherheit muss klare Priorität haben gegenüber Husch-Pfusch-Maßnahmen für mehr Parkplätze", schließt CHORHERR.

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