Kollross: Wien gewährt geschundenen Zivildienern Sozialhilfe. Land Niederösterreich soll Beispiel folgen!

Der Landesvorsitzende der Sozialistischen Jugend NÖ, Andreas Kollross, begrüßt die Ankündigung der Wiener Landesregierung Zivildienern rückwirkend ab 1. Juni 2000 Sozialhilfe auszubezahlen.

"Mit diesem Schritt beweist die Wiener Landesregierung soziales Verantwortungsgefühl. Der in Wien umgesetzte Vorschlag wurde von der SJ NÖ bereits vor Wochen in Niederösterreich zur Diskussion gestellt. Für die VP NÖ war dieser Vorschlag aber mit dem Hinweis, das nun eben wieder die Eltern für die Zivildiener zu sorgen haben, erledigt. Die VP NÖ will also den finanziellen Schaden für "Strassers Sturmangriff auf den Zivildienst" auf die Familienbudgets abwälzen. Die VP NÖ ist das Decken ihres überforderten Innenminister wichtiger, als die Interessen hunderter betroffener Familien. Die Damen und Herren der VP NÖ haben hier am Pfingstsonntag einiges zu beichten," so Kollross wörtlich.

"Es ist eine Schande wenn die Landespolitik tatenlos dabei zusieht wie tausende Betroffene in eine künstlich herbeigeführte "Schulden-und Hungerfalle" getrieben werden. Wir verlangen von der NÖ Landespolitik nun endlich unsere Forderung zu erfüllen und den Zivildienern, ebenfalls rückwirkend ab 1. Juni 2000, Sozialhilfe -was in NÖ einen monatlichen Betrag von öS 2.440,- pro Zivildiener ausmachen würde - auszubezahlen", so der Landesvorsitzende weiter.

"Seit Anfang Juni ist die SJ NÖ mit einem symbolisch aufgebauten Belastungs"STRASSER"l in NÖ unterwegs und informiert die Bevölkerung über die Auswirkungen des "Blauschwarzen Zivildienstterror´s. Im Gegensatz zu FPÖVP besitzt die Bevölkerung soziales Gewissen und reagiert mit Bestürzung auf die unsozialen Maßnahmen," zeigt sich Kollross erfreut.

Abschließend merkt Kollross an, daß sich nun klar zeigen wird, ob für die VertreterInnen der VP NÖ christliche Nächstenliebe nur in der Kirche oder auch in der realen Tagespolitik ein Thema ist.

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