Urbion-Ausstellungseröffnung in Wiener Planungswerkstatt

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Wien, (OTS) Bei der Urbion-Ausstellungseröffnung in der
Wiener Planungswerkstatt sagte Vizebürgermeister Dr. Bernhard Görg, Wien beschreite derzeit höchst erfolgreich neue Wege der Öffnung der Stadt für internationale Investoren.

Die Revitalisierung des Gürtels, d.h also in erster Linie die Sanierung von abgewohnten Wohnvierteln, die Revitalisierung der Otto-Wagnerschen-Stadtbahnbögen und die damit verbundene Mittelzonen-Neugestaltung, der Bau der Hauptbibliothek sowie gezielte Förderprogramme hätten in den letzten Jahren dazu beigetragen, die Lebensqualität am Westgürtel zu heben und den Gürtel Schritt für Schritt wieder von seinem negativen Image zu befreien.

Jahrelang habe die Stadt versucht, Verslumungstendenzen am Gürtel entgegenzuwirken. Außer punktuellen Maßnahmen hatte man aber kein wirkliches Erfolgsrezept parat. Als sich 1995 die Chance bot, über die Gemeinschaftsinitiative URBAN entsprechende Förderungsmittel der Europäischen Union zu erlangen, entschloss man sich, ein umfangreiches Gesamtkonzept zur Sanierung des Westgürtels zu erarbeiten, so Vizebürgermeister Dr. Bernhard Görg.

Dadurch konnten mit Unterstützung der EU, des Bundes und mit beträchtlichen Investitionen der Stadt Wien über 400 Mio. Schilling als Initialzündung in die Verbesserung der Lebens- und Umweltqualität sowie in die Schaffung von Arbeitsplätzen im Gürtelraum und den angrenzenden Bezirken gelenkt werden und folgende Ziele erreicht werden:

o Mobilisierung der Bürger für ihre Stadt. Ohne etwa die

Gürtelbenützer und die Menschen, die unter Inkaufnahme auch wirtschaftlicher Risiken - beispielsweise als Lokalbetreiber -
an diese Vision eines neuen Gürtels geglaubt haben, wäre es nicht gelungen, die Ideen der Stadtplanung mit Leben zu
erfüllen.
o Bestehendes mit Neuem zu verknüpfen. Die innovativen

Glasfassaden in den denkmalgeschützten Stadtbahnbögen versinnbildlichen dies auf geradezu idealtypische Weise.
o Sanierung des öffentlichen Raumes in der Gürtelmittelzone. Auch

die Grünflächen, die Bäume, die Fuß- und Radwege sowie eine funktionierende Beleuchtung sind öffentliche Infrastrukturleistungen, die einer kontinuierlichen Erneuerung bedürfen.

Um die Bedeutung der Fortführung und Ausweitung der eingeleiteten Maßnahmen zu unterstreichen, wurde das Projekt eines Gürtelmanagements heuer in den "Strategieplan für Wien" aufgenommen.

Die Ausstellung und eine Broschüre, mit deren inhaltlicher
und redaktioneller Gestaltung Architektin Silja Tillner betraut
war, sollen daher nicht nur die bisher gesetzten Maßnahmen dokumentieren, sondern auch Schwung in das neue Gürtelmanagement tragen, sagte Vizebürgermeister Dr. Bernhard Görg abschließend.

Die Ausstellung ist bis 14. Juli in der Wiener Planungswerkstatt (1010, Friedrich-Schmidt-Platz 9) zu den Öffnungszeiten Mo-Fr 09-16 Uhr, Do 09-19 Uhr bei freiem Eintritt zugänglich. Sa, So und Feiertag ist die Wiener Planungswerkstatt geschlossen. (Schluss) lei/kru
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